| Vorheriges Thema anzeigen :: Nüchstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Zwischenbilanz Arabischer Frühling: Ägypten
Die Revolution betrügt ihre Kinder
Ägypten tritt sechs Monate nach Beginn der Demokratiebewegung in Nordafrika auf der Stelle: Das Militär, das die Ägypter scheinbar vor dem schießwütigen Machthaber Mubarak gerettet hat, wurde nie in Frage gestellt. Nun verhindern die Generäle einen Umbruch, der den Namen demokratisch verdient hätte. Schuld daran ist auch der Westen. .. Quelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
Zuletzt bearbeitet von maherba am 27.08.2011, 14:34, insgesamt einmal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
Aegypten Urlauber
|
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Gebildet und perspektivlos - die revolutionäre Kraft der Jugend
"Guckt, ich habe eine Universitätsausbildung, aber diese Gesellschaft lässt mir keine Wahl als zu rebellieren": Die Unruhen in den arabischen Staaten kamen unvermittelt - allerdings nicht für Demographen. Sie sind Ausdruck einer Jugend, die längst in der Moderne angekommen ist. .. Quelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Militär hetzt Demonstranten gegeneinander auf
Vor sieben Monaten wurde Diktator Husni Mubarak gestürzt, seitdem regiert der Militärrat mit harter Hand. Tausende Demonstranten werfen den Militärs vor, den Demokratisierungsprozess zu verschleppen. Bei Protesten wurden jetzt hunderte Ägypter verletzt. .. Quelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
Babutzi

Anmeldedatum: 24.07.2009 Beiträge: 912
|
|
|
|
|
Ehrlich gesagt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass der Militärrat ein großes Interesse daran hat, irgendwelche Befugnisse aus der Hand zu geben. Ob derjenige an der Spitze nun Mubarak oder anders heißt, spielt keine große Rolle.
Bisher hat sich in Ägypten nichts verbessert, aber vieles hat sich verschlechtert. Die Lebensbedingungen sind anscheinend viel schlechter geworden. Die Zahl der Arbeitslosen ist extrem gestiegen. Die vielen konfiszierten Gelder wurden bisher nicht benutzt, um das Elend der Menschen zu lindern.
Sinnvolle Programme zur Schaffung von Arbeitsplätzen sind auch nicht häufig. Die Armee, als großer Grund- und Fabrikbesitzer in Ägypten, wird einen Teufel tun und das Ruder aus der Hand zu geben. Sie haben seit Jahrzehnten das Sagen in dem Land und daran wird sich auch erstmal nichts ändern.
Als Fazit für das vergangene halbe Jahr kann man nur sagen, viel Lärm, viele Tote, viel Ungemach für die Menschen, wenig Positives. _________________ Jeder Mensch ist Ausländer; fast überall auf der Welt. |
|
| Nach oben |
|
 |
flori
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
|
|
|
|
|
Die Schaffung von Arbeitsplätzen, das sinnvolle Anlegen/Verteilen von konfiszierten Geldern usw - das alles ist nicht die Aufgabe des Militärs als Übergangsregierung , sondern das gesamte Geschehen in Ruhe zu halten und für Ordnung und derem Einhalt zu sorgen, wenigstens solange bis eine neue, regierungsfähige Gesamtheit geschaffen ist, was danach kommt liegt an besagter neuer Regierung, nur wenn sich ab einem bestimmten Zeitraum keine neue Wahlen einstellen, wird es kritisch und der Gedanke wie ihn Babutzi geäussert hat bezüglich der "Ruderabgabe" , könnte eine nichtgewollte Wende hervorrufen , das daraus resultierende Ergebnis wäre dann allerdings fatal für sehr viele Menschen - FLO _________________ privater Travel - Agent für antike Stätten in Ägypten |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Zwischenbilanz der ägyptischen Revolution
Vor dem Prozessauftakt gegen Ex-Präsident Hosni Mubarak
Kurz vor dem Prozess gegen den Ex-Präsidenten Hosni Mubarak haben die Revolutionäre in Ägypten Bedenken, dass ihr Aufstand umsonst war. Die Kritik an der Militärregierung wächst. Denn Journalisten werden unter Druck gesetzt und Prozesse gegen Zivilisten vor Militärgerichten geführt. .. Quelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Ägyptens Islamisten
Revolutionäre der zweiten Stunde
Wie islamisch soll das neue Ägypten werden? Die Muslimbrüder drängen in die Politik - sie möchten zwar nicht unbedingt regieren, aber kräftig mitbestimmen. Auch die Salafisten organisieren sich. Der Dialog zwischen den Liberalen und ihren Kontrahenten ist schwieriger geworden. ..Quelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Der Autoklau geht um Quelle und mehr _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
el_pharao
Anmeldedatum: 24.07.2011 Beiträge: 58 Wohnort: Kairo
|
|
|
|
|
Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat Ägypten zu einer Trennung von Staat und Religion aufgerufen. Dabei bezeichnete er die Türkei als Vorbild. In einem zum Auftakt seiner Reise in Ägypten ausgestrahlten Fernsehinterview sagte Erdogan an das ägyptische Volk gerichtet: “Macht Euch keine Gedanken wegen des Laizismus. Ich hoffe auf einen laizistischen Staat in Ägypten.” Erdogan sagte dem ägyptischen Privatsender Dream TV, das Prinzip der Trennung von Staat und Religion müsse in der neuen ägyptischen Verfassung garantiert sein. Dies bedeute nicht, dass die Religion keine Rolle spiele. Es bedeute, dass der Staat die Religion achte und zu allen Religionen dieselbe Distanz halte, sagte Erdogan. Er stehe einem säkularen Staat vor, sei aber Muslim. Jeder habe das Recht, religiös zu sein oder nicht.
 |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
............. Laizismus ist in der türkischen Verfassung als Grundzug der Republik festgelegt. Streng genommen gibt es aber in der türkischen Variante keine Trennung von Staat und Religion. Zwar soll der Staat die Religion aus der Politik heraushalten, zugleich beansprucht er, die Religion streng zu kontrollieren und anzuleiten. Quelle und mehr _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
|
|
|
|
|
Die unterschätzte Rolle der Religion
Ägypten bleibt auch nach dem arabischen Frühling ein sehr islamisches Land. Jetzt entscheidet sich, ob die Revolution auch den Glauben befreien kann. .. Quelle und mehr _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
|
| Nach oben |
|
 |
Dusty80
Anmeldedatum: 10.10.2011 Beiträge: 16
|
|
|
|
|
| Ich denke, dass es unabdingbar ist, den Glauben zu befreien, wenn das land nicht zu einem Land der Unterdrückung verkommen möchte. Jemandem seinen Glauben vorzuschreiben, ist einfach nicht freiheitlich und sollte deshalb auch nicht gemacht werden. |
|
| Nach oben |
|
 |
Nacho
Anmeldedatum: 17.10.2011 Beiträge: 5
|
|
|
|
|
Ich sehe auch nicht all zu viel Grund zum Optimismus. Es war abzusehen, dass Mubarak von einer Militärregierung abgelöst wird und was die Weltgeschichte so aus der Vergangenheit verlauten lässt ist, dass diese sich nur ungern absetzen lassen.
Bleibt zu hoffen, dass es in Tunesien und Libyen besser verläuft.
Dass es aber viel Arbeitslosigkeit und Elend gibt, war ja klar. Das war es auch schon vorher. So ist das nunmal, wenn ein Entwicklungsland aus den Fugen gerissen wird. Es hätte aber wirklich deutlich mehr getan werden können und kann auch weiterhin, das stimmt. |
|
| Nach oben |
|
 |
|