Anmeldedatum: 14.08.2006 Beiträge: 1031 Wohnort: Berlin
Jan van Helsing und Stefan Erdmanns haben einen Dokumentar-Spielfilm gedreht, der sich mit der Cheopspyramide und dessen Wahrheit beschäftigt. Bei Ihren Forschungen entdeckten Sie nämlich unglaubliches in den Pyramiden, das Sie sich die Frage stellten: War die Cheopspyramide tatsächlich eine Grabstätte? Denn eine Mumie eines Pharaos wurde hier nie entdeckt.
Jan van Helsing und Stefan Erdmanns stellen in Ihrem Doku-Film "Die Cheops Lüge" die These auf, das es sich bei der Pyramide um ein technisches Bauwerk handelt, wie zB eine Wasserhebeanlage oder ein Kraftwerk. Das wäre ein weiterer Hinweis, wie fortschrittlich die Ägypter schon damals waren.
Anmeldedatum: 13.10.2007 Beiträge: 87 Wohnort: Good old Germany..
Hört sich interessant an wenn auch historisch verwirrend.
Die Cheopspyramide wurde doch von einem Pharao in Auftrag gegeben und zwar als seine Ruhestätte. Und die Pyramiden wurden alle absichtlich westlich des Nils gebaut. Hat alles mit Sonne und Sterne zu tun und mit dem Leben nach Tod, woran die alten Ägypter ja glaubten.
Diese neue Theorie würde ja dann alles zerwerfen.
Es sind ja schon oft Mumien von Grabstätten nicht gefunden oder waren mit anderen zusammen gefunden worden. 3 Tausend Jahre sind eine lange Zeit, um da etwas nachvollziehen zu können, selbst für Archäologen.
Anmeldedatum: 14.08.2006 Beiträge: 1031 Wohnort: Berlin
nun ja, je weniger man weiss umso mehr Theorien gibt es ja
Ich habe davon aber auch zum ersten mal gehört. Das schlimme ist, es hört sich alles so plausibel an und versteht dann garnicht mehr was richtig ist und was nicht.
Erich von Däniken stellt ja auch immer wieder interessante Thesen auf, die einen zum Nachdenken anregen. Ob Unsinn oder nicht, es ist interessant solche Dinge auch von anderen Seiten beleuchtet zu sehen und sich selbst ein Urteil darüber zu bilden.
Deswegen steht auch auf der ersten Seite auf der Webseite (www.cheops-film.de) zu diesem Film folgender Satz:
Zitat:
Wie bildet man sich eine "eigene" Meinung. Wissen Sie denn noch, wem und was Sie heute glauben sollen? Wo hört Berichterstattung auf und wo beginnt Meinungsmache?
Fragen, die im Zusammenhang mit Wirschaft und Poltik vielleicht berechtigt erscheinen. Aber wie sieht es mit unserem Weltbild aus? Mit unserem Wissen über die Geschichte? Eine Lüge wird - wenn man sie nur oft genug wiederholt - schnell zur Wahrheit. Und ebenso wird aus einer Theorie, wenn man sie Jahrhunderte vorträgt, irgendwann einmal ein Fakt. Nicht auf dem Papier, aber in den Köpfen der Menschen.
Anmeldedatum: 14.08.2006 Beiträge: 1031 Wohnort: Berlin
Um die Verwirrung gleich wieder komplett zu machen, einen Film von o.g. Erich von Däniken über die Cheops-Pyramide. Hier ist auch von Wasser in der Pyramide die Rede, aber in einem anderen Zusammenhang.
Also man sieht schon wie schwer es ist da wirklich Licht ins Dunkel zu bringen. Was stimmt nun
Mir hat das Video sehr gut gefallen, vor allem werden mal einige Sachen schlüssig beleuchtet. Die merkwürdigen Gänge in der Cheops erschienen mir immer sehr "unsinnig", die fehlenden Stufen, fehlende Beleuchtungsmöglichkeiten ect...
Schaut Euch mal alle 8 Teile an, ist wirklich hochinteressant. Egal ob etwas daran ist, oder nicht, mich würden mal andere Meinungen interessieren...
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
in fast allen Pyramiden und Tempeln sind nachweislich die derzeitigen Pharaonen/bzw. deren Baumeister durch hieroglyphen signiert.
Jedoch nicht in der Chufu (Cheops-)Pyramide, hier wurde Ende des 19.Jh
in einer der Entlastungskammern eine rötliche Schrift gefunden die zweifelsfrei bestätigt dass hier Cheops herrschte.
!!! Falsch !!! zwischenzeitlich wurde belegt dass dies eine Fälschung ist,die nachträglich mit Hieroglyphen eingefügt wurde, jedoch bedachte der Fälscher nicht , dass er Hieroglyphen aus einer späteren Epoche benutzte, die also zur Zeit des Cheops teilweise ganz anders geschrieben wurden.
Aber diese Tatsache wollten einige sture Ägyptologen und Archäologen nicht
zugeben, da hier ja Ihre Theorie, deren Zeit- und Geschichtsablauf und sonstige Ideen für nichtig erklärt würden.
Doch nun haben auch namhafte Archäologen diese These bestätigt, einige
von Ihnen dürfen ?? seltsamerweise nun nicht mehr in Ägypten ausgraben.
Die Hieroglyphenschrift wurde ständig verfeinert/erneuert und ergänzt und hat definitiv zum Zeitpunkt des Cheops so noch nicht existiert.
Zudem habe ich die unteren Reihen der Cheopspyramide vermessen und eindeutig festgestellt dass bei den ersten 16 Reihen mit jeder Reihe von unten an die Steinblöcke in ihrer Grösse etwas kleiner werden, zudem
gibt es Berichte, die bestätigen dass die Steinblöcke nicht alle aus einer Gegend stammen, bzw. teilweise evtl? sogar künstlich durch eine Mischung aus über 14 Bestandteilen vorort (wie heute z.B. Beton) hergestellt wurden und einfach durch Lufttrocknung in den heissen Sommermonaten sehr schnell austrockneten, diese Theorie habe ich auch mit einem Maurermeister besprochen und bei der Zusammensetzung durch diese Materialien ( hauptsächlich Quarzidsand und Kalk ) hat er mir beigepflichtet, dass dies unter Berücksichtigung der Lage Ägyptens in der Passatfreien Zone mit geringer Luftfeuchtigkeit möglich wäre.Aber auch im oberen letzten 1/4 der Pyramide wurden nicht nur Steine verwendet, sondern teilweise mit losem Steinschutt aufgefüllt - daher sind die Entlastungskammern eigentlich logisch, da eine lose bewegliche Masse grössere Stabilität von unten benötigt als eine feste Steinmasse, die sich fast selbst trägt (deshalb auch mehrere Entlastungskammern)
Aber das eigentlich tolle an der Altertümerforschung ist , dass in Ägypten fast alle gefundenen Artefakte, Tempel, Pyramiden und sonstiges aus der Antike fast nur zu ca 80% beweisbar sind ---- und somit viel Raum für Spekulationen, seltsame Theorien und Phantastereien lassen, d.h. es wird ewig gesucht und gefunden werden und doch werden immer Fragen offen bleiben -
Flo
Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
floriadw hat Folgendes geschrieben:
Aber das eigentlich tolle an der Altertümerforschung ist , dass in Ägypten fast alle gefundenen Artefakte, Tempel, Pyramiden und sonstiges aus der Antike fast nur zu ca 80% beweisbar sind ---- und somit viel Raum für Spekulationen, seltsame Theorien und Phantastereien lassen, d.h. es wird ewig gesucht und gefunden werden und doch werden immer Fragen offen bleiben - Flo
Das hat ja auch was ganz besonderes. Es ist nie abgeschlossen, immer präsent und gerät nicht in Vergessenheit. _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
es gibt derzeit 124 pyramiden in ägypten, ca 80 davon sind in ihrem areal
zugänglich, davon wiederum sind ca 25 - 30 von innen zu besichtigen, der rest liegt in militärischen und archäologischen sperrgebieten, sicherlich sind die 3 grossen von gizeh mit den teils zugänlichen königinnenpyramiden sehr schön und interessant , aber wenn man die rote pyramide, pyramide des teti,
pyramide des huni/snofru in meidum
und einige andere von innen gesehen hat, dann merkt man erst was eigentlich die pyramidenarchitektur für gewaltige planungen und ausführungen in anspruch nahmen um so zu sein wie wir sie heute kennen, wobei die computeranimation uns den ursprünglichen zustand noch genauer zugute führt.
betrachtet man dagegen die mastabas mit ihren grabkammern (z.b. mastaba des ti, des rahotep u.a.) so stellt man fest dass diese grabanlagen zwar einfacher gebaut sind, in ihrer gestaltung und darstellung aber teilweise genauso interessant und informativ sind wie die pyramiden.
die pyramiden von dashur , il lahun, hawara, abu roasch , abusir sind ebenfalls einen besuch wert wie in sakkara die des djoser , die des userkaf, sechemchet, unas , pepi , userkare,in sakkara süd sind derzeit leider nicht zugänglich (gesperrt wegen ausgrabungen )
Wahrheit und Fantasie können manchmal nahe bei einader liegen. Ich habe während mehr als fünf Jahren zu meinem Buch "Das Wasserschloss des Pharaos" recherchiert und Beweise gefunden, dass die Baumeister der Grossen Pyramide Kenntnisse von Wasser- und Luftdruck hatten.
Und das Interessante ist, ich bin trotzdem überzeugt, dass Cheops - sehr wahrscheinlich - in "seiner" Pyramide beigesetzt wurde.
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
Hi Daniel - dass er darin beigesetzt wurde ist schon möglich, ob er sie erbauen liess indess eher nicht.
In meinem Bericht vom 6.6 schrieb ich ja auch über die künstliche Gestaltung von Steinen - wurde vor einigen Tagen im TV auch bestätigt, ebenso deine Vorstellung über Wasser- und Luftdruck., bzw die Nutzng der Pyramide als Wasserspeicher.
Daher sollte man die Theorie des Pyramidenbaus mit Rampen o.ä. neu überdenken, dies lässt auch Raum für neue Bauversionen mit Luft und Wasserdruck. - FLO
Die Pyramiden waren ganz normale Gräber wie alle anderen auch. Man muß aber versuchen einfach und natürlich zu denken wie damals die Pharaonen denken könnten.
Das Bauwerk war ganz einfach zu schaffen. Entsprechend muß man einfach denken. Also, ägyptische denken.
50 Tonnen schwere Steine auf 65 Meter Höhe zu transportieren stelle ich mir auch heute nicht so einfach vor. Die Grosse Pyramide war mehr als ein einfaches Grabmal - vielleicht ein Sonnenheiligtum. Es gibt in Ägypten kein vergleichbares Bauwerk. Die Chephren-Pyramide zu bauen, war wesentlich einfacher.
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
wieso einfacher - nur weil die Steine kleiner sind und doch noch einige Tonnen wiegen, müssen sie dennoch nach ober transportiert werden.
Es gibt genügend Bauwerke in Ägypten mit Tonnenschweren Materialien, die eine einfache logische Transportmöglichkeit erfordern, nur ist halt noch nicht
genau bewiesen, ob und wie dies so gemacht wurde. Ich werde im Juni in Kairo sein und meinem Freund Nagi mal richtig interessante Bauvarianten vor Ort demonstrieren. zudem sind die Pyramidensteine nicht alle gleichgross, hab 2004 die unteren 16 Reihen der grossen Pyramide vermessen. Ergebnis: mit jeder Reihe von unten nach oben werden die Steine ca 5- 10 % kleiner, ab der 16 Reihe sind wieder grössere eingesetzt.
Im unteren Pyramidenbereich sind fast nur massive Steine verbaut, im oberen Drittel ist im inneren Bereich teilweise mit Schutt und Stenbrocken aufgefüllt und verdichtet, daher sind die Entlastungskammern nötig, da loses Material eher abgestütz werden muss als fest verbautes.
Nagi - wenn wir wie die Pharaonen denken könnten, dann wüssten wir schon wie sie es angestellt haben ???
aber ich versuch dennoch so zu denken - FLO
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