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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Schicksal Straßenkind
Im Tageszentrum für Straßenkinder in Alexandria/Ägypten können sich die Jugendlichen auch waschen
Eine Million Kinder leben in Ägypten auf der Straße. 3000 sind es allein in Alexandria. Hany Maurice nimmt sich seit 1995 der Straßenkinder der Stadt an. Unterstützt wird er dabei von der Caritas Salzburg. Letzte Woche war Hany Maurice zu Gast in der Mozartstadt und sprach über seine Arbeit.
Das Leben auf der Straße ist hart und gefährlich. Um vor sexuellen Übergriffen geschützt zu sein, hat sich Mariam die Haare kurz schneiden lassen. Außerdem trägt sie Burschenkleidung. Trotzdem ist sie vergewaltigt worden. Wie es dazu kam, erzählt sie vor laufender Kamera. „El Banat Dol“ – „Diese Mädchen“ – so der Titel der Dokumentation der ägyptischen Filmemacherin Tahani Rashed. Sie zeichnet darin ein Bild von sechs jungen Mädchen, die auf den Straßen Kairos leben.
Hintergründe. Ähnlich wie den Jugendlichen im Film ergeht es etwa einer Million Straßenkindern in Ägypten. „Ein Auslöser, warum so viele Kinder in diesem Land von zu Hause ausreißen, ist die Gewalttätigkeit der Eltern, meist der Väter“, sagt Hany Maurice. Als Leiter der Straßenkinderprojekte der Caritas Alexandria berichtete er bei einer gemeinsam von der Caritas Salzburg und dem ORF-Landesstudio Salzburg veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema Straßenkinder in Alexandria vergangene Woche über seine Erfahrungen.
Im Zuge dieser Veranstaltung wurde auch der Film „El Banat Dol“ gezeigt, der das Problem anschaulich verdeutlichte. „Aber nicht nur die Gewalt der Eltern treibt die Kinder auf die Straße, sondern auch die durch Scheidung zerrütteten Familien, die schlechte wirtschaftliche Situation im Land, die viele Familien in große Armut stürzt, und das miserable ägyptische Schulsystem“, so Hany.
Hier könnt ihr den traurigen Rest lesen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
Zuletzt bearbeitet von maherba am 14.06.2012, 10:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Aegypten Urlauber
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Wie kommt die Eurythmie in die Wüste?
Kinderarbeit und Analphabetismus zählen zu den größten Problemen Ägyptens. Dagegen kämpft eine Farm nahe Kairo: Dort müssen Kinder zwar zur Ernte auf die Felder, erhalten aber auch eine gute Schulbildung - anthroposophische Lektionen inklusive.
Alijas Stimme ist hell und klar. Sie ist ein zierliches Mädchen mit großen, dunklen Mandelaugen in einem kleinen Engelsgesicht. Ihren Schulkameraden singt sie einen Kinderreim vor. Es ist 8.30 Uhr, und sie steht mit 14 anderen "Kamillekindern" auf dem Feld. Sie heißen so, weil sie hier die Heilpflanzen sammeln müssen. Es ist heiß, es ist Erntezeit auf der rund 60 Kilometer nordöstlich von Kairo gelegenen Sekem-Farm.
Kinderarbeit und Analphabetismus sind zwei der größten Probleme des Landes. Fast ein Drittel aller Ägypter kann weder lesen noch schreiben. Häufig verlassen die Kinder die Schule schon nach wenigen Jahren, manche werden von ihren Eltern nie hingeschickt. Viele Familien sind darauf angewiesen, dass die Kleinen zum Unterhalt beitragen.
Quell und Restbericht _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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