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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Modernes' Müllmanagement versus Mülltrennung durch die Zabbalin
Die Zabbalin sammeln Tag für Tag etwa 80 Tonnen Müll in Kairo ein. Sie sortieren den Müll und führen ihn dem Recycling zu.
Sie gehören größtenteils der koptischen Minderheit an. Sie selbst nennen sich 'gyptios' - das bedeutet Ureinwohner Ägyptens'. Die Muslime nennen Sie 'gins farauni', also 'von den Pharaonen abstammend'. ................
Früher kamen die Zabbalin direkt an die Haustüre, um den Müll gegen ein kleines Trinkgeld in Empfang zu nehmen – doch dies ist ihnen nun verboten. „Wir recyclen den Müll, was die großen Unternehmen nicht tun. Das ist viel besser für die Umwelt!“, betont Nabil mit Nachdruck und fügt trotzig hinzu: „Wir sammeln jetzt eben heimlich weiter unseren Müll ein. Wir geben nicht auf – niemals!“
Quelle und Restbericht _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Aegypten Urlauber
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sheyla
Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 908
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Ein paar WENIGE scheinen es ja doch zu verstehen! Warum ist der Rest der Bevölkerung so schwerfällig?
Sowas muss man sich mal vorstellen, nun sammeln die den Müll auch schon heimlich ein - unglaublich! Sowas gehört normal an die große Glocke!
Man könnte doch für alle Einwohner jeden Freitag, bevor sie in die Moschee gehen, eine große Müllsammelaktion ins Leben rufen, dann können sie Ahlah am Wochenende nicht nur gewaschen, sondern auch mit sauberen Straßen gegenübertreten.
Stellt euch vor, wie schön sauber das überall wäre!
LG sheyla _________________ Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten!
Vorsicht vor Immobilienbetrug in Ägypten!
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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| sheyla hat Folgendes geschrieben: |
| Ein paar WENIGE scheinen es ja doch zu verstehen! Warum ist der Rest der Bevölkerung so schwerfällig? |
Hallo sheyla,
stimmt ja was du schreibst - auch wenn ich jetzt in einen Fettnapf latsche: Stell dir mal vor, bei uns käme 4 Wochen keine Müllabfuhr . Es sähe verheerend aus. So geschehen vor ein zwei Jahren, die niedersächsische Hauptstadt sah in der einkaufzone ätzend aus und die Randbezirke auch. Viele Leute haben ihren Müll zu den anderen großen Haufen gestellt. Frei nach dem Motto: was geht mich das an, wenn die streiken.
Will damit sagen, oder bin überzeugt davon, dass es von ganz "Oben" kommen muss. Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausdrücke.
Zurück zu Ägypten: so wenige sind es gar nicht, dass Problem ist m. E. nur zu groß.
Es gibt einige Projekte wie z.B die Mitte der 80ger von Ägyptern gegründete "Association for the Protection of the Environment" Ggf. sollte man die Tatkräftig unterstützen. Klickt mal hier auf APE Projekt
Das werde ich mir im März mal ansehen.
| Zitat: |
| Sowas muss man sich mal vorstellen, nun sammeln die den Müll auch schon heimlich ein - unglaublich! Sowas gehört normal an die große Glocke! |
Ja, sie sammeln den Müll heimlich, weil sie davon leben und nicht der Umwelt wegen. Es ist ihre Existenz. Genau wie die der Plastikflaschensammler in der Touristenhochburg Hurghada. Für jedes kg bekommen sie ein paar LE.
| Zitat: |
| Man könnte doch für alle Einwohner jeden Freitag, bevor sie in die Moschee gehen, eine große Müllsammelaktion ins Leben rufen, dann können sie Ahlah am Wochenende nicht nur gewaschen, sondern auch mit sauberen Straßen gegenübertreten. |
Aber nur, wenn es die Imame von ihnen verlangen würden. Dann käme es von "Oben".
Es gibt Ägyptische Städte, die "sauber" sind und einige Ägypter stolz macht - wie z.B. Quena. Das es dort so ist, dafür hatte ein strenger Gouvaneur gesorgt. Dieser hatte sich u. a. in ein deutsch-ägyptisches Entwicklungsprogramm eingeklinkt und ein Abfall-Management initiiert. Man kann nur hoffen, dass der jetzige „General Magdi Ayuob“ das Werk seines Vorgängers fortführt.
| Zitat: |
| Stellt euch vor, wie schön sauber das überall wäre! |
Das könnte ich mir, in Kombination klasse vorstellen!!
In Hurghada z.B. lebt seit fast 20 Jahren ein Ehepaar, die für ihr Soziales Engagement bekannt sind. Sie hatten versucht ein Müllprojekt zu starten. Es ist leider an der Obrigkeit gescheitert. _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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sheyla
Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 908
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Leben auf der Kippe
Global Village: Ein junger Ägypter sammelt Müll für eine Textilfirma in China.
Glück ist eine Plastikflasche, auf Krümelgröße zerschreddert. Glück ist eine Handvoll weißer Schnipsel. Genießerisch lässt Saad Ataullah seinen Schatz durch die Finger rieseln. "Spitzenmüll!", sagt er: "Bessere Qualität findest du in ganz Ägypten nicht."...
Wissen.Spiegel.de berichtet _________________ Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten!
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Hallo sheyla,
danke für den interessanten Artikel.
Ich weiß, dass El Gouna nicht "Ägypten" ist, aber es liegt halt doch in diesem Land.
Die Stadt hat eine klasse Mülltrennung, ich war dort und habs mir angesehen. Die "Anlage" liegt auf der anderen Seite der Zubringerstr., jeder kann hinfahren.
In Hurghada selbst wird inzwischen, neben den Plastikflaschen auch Pappe gesammelt. Es sind auch die kleinen Schritte die man sehen sollte.
Hier noch ein sehr interessanter Artikel, der im Juni 2008 erschienen ist.
Der Müll, die Stadt und das Leben Er ist sehr lang und geht über mehrere Seiten + Bilder. _________________ Ganz liebe Grüße
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maherba

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pro7 Bericht vom 17.12.2010
Zwei 19-jährige verbringen freiwillig ein soziales Jahr und den Zivildienst in Kairo.
Klickt mal hier _________________ Ganz liebe Grüße
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maherba

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Die Müllsammler von Kairo
Am Rande der ägyptischen Hauptstadt Kairo erhebt sich ein riesiger Abfallberg. Hier leben etwa 60.000 "Zabaleen" - die arabische Bezeichnung für Müllsammler. Die Menschen koptischen Glaubens bilden die Einwohnerschaft einer wahren Müllstadt, der größten ihrer Art auf der Welt. Auf primitive, aber effiziente Weise recyceln ihre Einwohner etwa 80 Prozent des hier abgeladenen Mülls. .....
arte-Video - Die Müllsammler von Kairo _________________ Ganz liebe Grüße
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maherba

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Mutter der Kairoer Müllmenschen, Sr. Maria Grabis, verstorben
Es begann 1979. Da führte die Schlesierin Sr. Maria Grabis ihr Weg zu den Christen und wenigen Muslimen, die in einem Stadtteil Kairos, kurz vor den Toren der Stadt und nahe dem damals noblen Viertel Mohandessin, Moytamadeia, als Müllsammler- und Trenner tätig waren. Sie gründete, was zu dieser Zeit für Ausländer sehr schwierig war, eine Kooperative nach ägyptischem Recht und gewann den damaligen evangelischen Auslandspfarrer Unkrig und den katholischen Auslandspfarrer Pater Ludwig, ofm, als Mitstreiter. In Deutschland besteht auch heute noch der „Hilfsfonds Sr. Maria Kairo e.V.“, der die Kooperative tatkräftig hilft. Die Kooperative führt heute eine Schule für etwa 500 Schülerinnen und Schülern aus ärmsten Verhältnissen. Der „Schwester-Maria-Kindergarten“ bereitet die Kinder in derzeit 4 Gruppen auf die Schule vor. In einer Nähschule lernen 15-20 junge Frauen Nähen und Sticken und verkaufen ihre Produkte. Eine Holzwerkstatt ist in Planung. ... InfoQuelle und weiterlesen _________________ Ganz liebe Grüße
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