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Für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen zu konvertieren
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ana

Gast





BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 17:53    Titel: Für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen zu konvertieren

Ich stelle hier einmal einen Bericht einer Muslimin ein.


Für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen zu konvertieren oder einen Moslem zu heiraten

Die meisten dieser Konvertitinnen treten zum Islam über, weil sie einen muslimischen Partner heiraten wollen. Besonders wenn diese Frauen in nicht islamischen Ländern aufgewachsen sind und in einem säkularen demokratischen Land sozialisiert wurden, sollten sie sich vorher im Internet und bei neutralen Beratungsstellen über mögliche Konsequenzen des Glaubenswechsels für die Beziehung zur Ursprungsfamilie, z.B. zu den eigenen Eltern informieren. Selbsthilfegruppen sind eine gute Möglichkeit Informationen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen. Sollten Kinder aus früheren Beziehungen im Haushalt oder bei anderen Erziehungsberechtigten leben, ist eine wichtige Frage, welche Veränderungen sich für diese Jungen und vor allem Mädchen ergeben werden. Wie werden Schule / SchulkameradInnen der Kinder reagieren und wie akzeptiert die Familie die eigenen FreundInnen, KollegInnen, NachbarInnen, Bekannten, wenn sie von dem Vorhaben zu konvertieren erfahren? Wird die Familie des Mannes die neue Frau akzeptieren?

Sicherlich haben Verliebte andere Interessen, doch gerade damit dieses Hochgefühl starke Wurzeln bekommt und dauerhaft wachsen kann, wäre es nicht nur um künftige Missverständnisse und Streitigkeiten zu vermeiden wichtig, sich in der fremden Religion auszukennen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensgestaltung im Alltag haben Koran und Hadithen, die zur Sunna zusammengefasst wurden. Auch die Scharia ist eine wichtige Orientierungshilfe für MuslimInnen, fast alle islamischen Länder nutzten beispielsweise dieses theokratische Regelwerk als Quelle für Gesetzgebung und Rechtsprechung in Fragen des Ehe- und Familienrechts, wenn die Maßgaben und Vorschriften auch unterschiedlich stark einfließen (Türkei < Iran) und spezielle regionale Ausprägungen aufweisen (z.B. Rechtsschulen). Es wäre außerdem von Vorteil, über den Alltag, die Bräuche und Gewohnheiten und die Rechtspraxis im Heimatland des zukünftigen Partners informiert zu sein, wenn der künftige Bräutigam aus dem nicht europäischen Ausland stammt .
Gerade weil die Konversion endgültig und unwiderruflich ist und kinderlose Ehen für MuslimInnen sehr ungewöhnlich sind und als schändlich zu gelten haben, sollten neben den Rechten und Pflichten der zukünftigen Ehefrau nicht zuletzt Regelungen bezüglich des Kindeswohls der aus der Ehe hervorgehenden Kinder und Folgen für deren Nachkommen bekannt und mit dem neuen Partner abgesprochen sein. Belange und Rechtsansprüche mitbetroffener Dritter, wie Kinder aus einer früheren Beziehung, deren geschiedene oder getrennt lebende Väter einschließlich deren eventuellen neuen PartnerInnen und den Großeltern väterlicherseits sind abzuklären.

Der künftigen Mutter sollte klar sein, dass Kinder von Muslimen Generation für Generation ausnahmslos muslimisch sind und nach den Regeln des Islams erzogen werden müssen, die im Wesentlichen auf Scharia, Koran und Sunna beruhen. Obwohl die Jungen und Mädchen nicht gefragt werden müssen und durch die Übertrittsentscheidung der Mutter von dieser Weltreligion einfach vereinnahmt werden, können sie auch später als Erwachsene nach der bisherigen Auffassung nicht austreten. Sie gelten wie alle, die den Islam verlassen wollen als Apostaten (Abtrünnige), die wo immer auf der Welt sie sich aufhalten, getötet werden können. Muslimen ist es auch nicht erlaubt, Andersgläubige zu heiraten Sollte sich die Tochter doch in einen Hindu oder Christen verlieben, ist dieser gezwungen zu konvertieren. Wo bleibt da die viel gepriesene Freiheit im Glauben? Was wird aus dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit?


Rechtliches


Frauen, die einen Moslem heiraten wollen, sollten daher folgende Punkte überdenken:

Obwohl ausländische Ehepartner einer Deutschen ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erhalten, wenn sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind und zwei Jahre mit der PartnerIn in ehelicher Lebensgemeinschaft gelebt haben (keine Abschiebung mehr möglich), sollten Frauen trotzdem auf einer standesamtlichen Trauung bestehen, weil die alleinige Imam-Ehe in der BRD nicht anerkannt und auch nicht rechtsgültig ist. Genauso wichtig wie bei allen Eheschließungen ist es, in jedem Falle einen notariellen Ehevertrag abzuschließen, um beispielsweise Erziehungsfragen bezüglich der aus der Ehe hervorgehenden und eventuell in die Ehe eingebrachten Kinder (Besuchsrecht, wenn diese beispielsweise bei ihrem Vater leben) einvernehmlich zu regeln. Sollte die Ehe eines Tages scheitern, wäre es besser, neben dem eigenen Unterhalt auch das Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht, die gesetzliche Vertretung und das Besuchsrecht aller eigenen minderjährigen Kinder, auch denen aus einer vorhergehenden Beziehung, schriftlich fixiert zu wissen. Eigene Urkunden und Pässe sowie die der Kinder niemals aus der Hand geben und an einem sicheren Ort aufbewahren, gerade auch bei Besuchen im Ausland.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass gerade in den extrem fundamentalistisch-salafistischen Kreisen, die den Niqab favorisieren, der gesamte Alltag künftig akribisch nach den Vorgaben von Koran, Sunna und Scharia gestaltet werden wird, was wiederum Auswirkungen auf die Konvertitin, das gesamte Umfeld der Ursprungsfamilie der Frau und ihren bisherigen Freundeskreis haben wird. So bestimmt der künftige Partner als Familienoberhaupt wer als Besucher erwünscht ist, zu welchen Gelegenheiten die künftige Ehefrau das Haus verlassen darf, er kann sogar vorschreiben, dass seine Partnerin den Kontakt zu ihren verwandten auf das unbedingt notwendige zu reduzieren hat, wenn diese islamkritisch eingestellt sind.

Nachbarn, Bekannte und Freunde werden langsam versickern, weil sie den Menschen, den sie gut zu kennen geglaubt haben nicht mehr wiedererkennen und die Veränderung der Lebenseinstellung weder gutheißen noch verstehen. Wenn Kontakte zu früheren Arbeitskolleginnen eventuell geduldet werden, diese Verbindungen werden sowieso nicht von Dauer sein und bald einschlafen, wird kein Kollege und nicht Mahram die Frau mehr ansprechen dürfen. Die Ehefrau und Mutter selbst wird bald ihre frühere Berufstätigkeit aufgeben müssen, immer seltener die Wohnung verlassen dürfen und ihrerseits kaum Freundschaften pflegen können. Sicherlich wird es in salafistischen Familien gerne gesehen werden, wenn sie in der Öffentlichkeit, falls sie dann doch aus dem Haus gehen muss, nur noch mit Tschador und Niqab verhüllt in Erscheinung tritt.

Ähnliche Einschränkungen der freien persönlichen Entfaltung und anderer Kinderrechte / Menschenrechte gibt es für die Kinder in der Familie. Grundlage für diese obligatorischen Verhaltensregeln sind das Menschenbild und das Prinzip der Geschlechtertrennung aus Koran, Sunna und Scharia, von denen sich viele Regeln und Verhaltensweisen für Mädchen und Jungen ableiten lassen, der Jungfräulichkeitskult, Kopftuchgebot, Zwangsverheiratung von Mädchen und Jungen sowie Zwangbeschneidung von Jungen und Genitalverstümmelung von Mädchen.

Zur Jungenbeschneidung: Der im Islam weltweit immer noch als obligatorisch geltenden Vorhautbeschneidung wird sich kaum ein Moslem entziehen können. Mit etwa 5-10 Jahren wird der in ihre Persönlichkeitsrechte, vor allem das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das der sexuellen Selbstbestimmung. massiv verletzende Eingriff durchgeführt. Ungeachtet medizinisch- psychologischer Erkenntnisse wird ein vorislamisches, jahrtausendealtes Initiationsritual aus dem afropazifischen Raum in unsere westeuropäischen Stadtkerne transportiert, wo sie allenfalls für die jüdische Bevölkerungsminderheit üblich war (Brit Milah). Dieses Ritual (Sünnet) einer vormodernen Körpermutilation wird nicht selten auch den männlichen Halbgeschwistern aufgedrängt.

Zur Mädchenbeschneidung: Da Wissen über dieses Ritual immer noch lückenhaft und tabuisiert ist, sich „neue“ Risikogebiete wie der Irak, Malaysia, Indonesien und Indien herausgestellt haben sowie durch das Vorliegen islamisch-geistlicher Rechtfertigung als ehrenhaft (Malikiten, Hanbaliten) oder sogar verpflichtend (Schafiiten), ist die FGM bei binationalen oder bikulturellen Ehen auch in diesem Rahmen von Bedeutung. Misstrauen ist immer dann angebracht, wenn die Tochter mit dem Vater oder einer sonstigen Verwandten Urlaub in der Heimat verbringen soll. Diese Gefahr besteht leider auch für in der Familie lebende Töchter aus erster Ehe.

Während die Konvertitin sich frei für diese Lebensform entscheiden konnte und bewusst in Kauf genommen hat, auf ein selbstbestimmtes, weitgehend individuelles Leben zu verzichten, stehen den Kindern und Kindeskindern wenigstens zur Zeit keine vergleichbaren Handlungsspielräume offen. Solange der Austritt aus dem Islam nicht ohne Nachteile und Einschränkungen oder gar Lebensgefahr möglich ist, kann der Übertritt zum Islam eigentlich keine persönliche Gewissensentscheidung sein. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur den künftigen Lebensstil der Konvertitin selbst extrem, gerade wenn sie sich der salafistischen Glaubensrichtung verbunden fühlt, sondern zwängt auch die eventuell im Haushalt lebenden Töchter und Söhne in ein starres, vor allem für die zehn- bis siebzehnjährigen weiblichen Familienmitglieder stark reglementiertes Lebenskonzept, das keine AbweichlerInnen duldet. Manchen bisher haltlosen Jugendlichen mag dieses enge Korsett an Handlungsmöglichkeiten die lang vermisste Orientierung bieten und in einer unübersichtlich erscheinenden Umwelt willkommene Leitlinie sein. Andere jedoch fühlen sich in ihren bisherigen Freiräumen und Gestaltungsoptionen jedoch massiv eingeschränkt, haben aber keine Möglichkeit, innerhalb der Familie einen auf ihre Bedürfnisse, Träume und Entwicklungschancen ausgerichteten individuellen Lebensstil auszuhandeln.

Manche weibliche Teenager werden die nach dem vormodernen Frauen- und Männerbild ausgerichtete Genderapartheit nicht verstehen und akzeptieren können und gegen die schmerzlichen Einschränkungen opponieren, da Ausgehverbot, Kontakteinschränkungen, Kleidervorschriften, Kopftuch in der Öffentlichkeit, die Mutter außerhalb des Hauses nur noch im Tschador und Niqab zu sehen, Schminkverbot, die ständige Kontrolle durch den ’Stiefvater’ und dessen männliche Verwandte sowie die aufgedrängte Konversion ihre bisherige Erziehung und Sozialisation ad absurdum führen und daher nicht zu ertragen sind. Besonders wenn etwa gleichaltrige Brüder in der Familie leben, für die sich durch die Bevorzugung des männlichen Geschlechts außer der Gebetspflicht, dem Fasten und gelegentlichen Moscheebesuchen nur wenig an der bisherigen Lebensführung ändert, werden die Töchter andauernd daran erinnert, ein angeblich verteufeltes Mängelwesen zu sein, dass sich seiner Aurah zu schämen hat. Es ist daher nicht verwunderlich, dass vor allem einige Mädchen allen Mut zusammennehmen, um ihre leiblichen Väter oder sonstige Verwandte zu bewegen, mit der Ex-Partnerin zu besprechen, sie auf Dauer aufzunehmen. Ist dies nicht möglich, bleibt den Teenagern noch der Gang zu Polizei oder Jugendamt, der Anruf beim Jugendtelefon oder die Kontaktaufnahme zu einer Kriseneinrichtung. Kommt es zu einem Verfahren vor dem Familiengericht, muss die Mutter sich darauf einstellen, das Sorgerecht für ihre Kinder aus erster Ehe an deren leiblichen Vater abgeben zu müssen. Selbst wenn Kinder aus erster Ehe nur im Rahmen des Besuchsrechts bzw. Umgangsrecht die Mutter regelmäßig besuchen, wird die Umstellung auf die neuen Lebensgewohnheiten und strengen Regeln schwer fallen und vielleicht das sicherlich sowieso schon belastete Verhältnis trüben.

ana[/b]
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Aegypten Urlauber







Verfasst am:     Titel: Urlaubsangebote

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maherba




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Beiträge: 9063
Wohnort: mal hier - mal da

BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 18:23    Titel:

Hallo ana,

DANKE dir - das ist ein wirklich klasse verfasster Beitrag.

Diesen (weiter unten) und noch mehr Wissenwertes zum Thema, findet ihr HIER
_________________
Ganz liebe Grüße

und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
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nagi




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Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 22:02    Titel:

Zitat:
Die meisten dieser Konvertitinnen treten zum Islam über, weil sie einen muslimischen Partner heiraten wollen


Liebe ana,

man wechselt sein Glauben nicht für so ein Grund. Der einzige Grund wegen dem man sein Glauben wechselt ist das daran GLAUBEN und nur aus Überzeugung. Sonst wäre es kein Glaubenswechsel, sondern ein Spiel mit dem Leben sich selbst und mit dem Leben anderen.

Glaubenswechsel um zu heiraten, um die Liebe, um das Geld, um sonst was, was profan ist, ist schwachsinnig und unverantwortlich.

Wäre ich eine Frau, würde ich den Mann verlassen, der mich zum Glaubenswechsel zwingt.

Im Koran ist die Sache klar und deutlich: "Kein Zwang in der Religion".

Auch Männer, die in Deutschland ihre Kinder auf bestimmte Richtung in Sachen Glauben erziehen wollen, oder gar hinweisen wollen, begehen einen unverzeihlichen Fehler. Glauben passiert nur auf Freiwilligkeit und aus Überzeugung.

Täte Jemand sein Glaubenswechsel um zu heiraten, um einen Mann, um Geld oder sonstiges, verdient doch was ihm dann passiert, betrügt sich selbst und den Gegenüber zugleich. Dem kann man nicht helfen.

sei gegrüßt
Nagi
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Auswanderin

Gast





BeitragVerfasst am: 14.10.2009, 22:34    Titel:

nagi hat Folgendes geschrieben:

Wäre ich eine Frau, würde ich den Mann verlassen, der mich zum Glaubenswechsel zwingt.

Im Koran ist die Sache klar und deutlich: "Kein Zwang in der Religion".
.....................................................................................................
Nagi


Manchmal frage ich mich, ob Menschen muslimischen Glaubens, westlich orientierte Menschen (christlich, atheistisch usw.) bewußt verkackeiern wollen , oder wissen sie es einfach nicht besser?
Es mag ja im Koran verankert sein, dass es keinen Zwang in der Religion gibt, die Verfahrenspraxis sieht anders aus.
Der Islam ist eine Religion, was jedoch geistige und geistliche Würdenträger daraus machen, mutet doch gelegentlich eher an, wie eine Ideologie.
Der Islam kann -ohne das massive Nachteile damit verbunden sind- nicht abgewählt werden. Der christliche Mann muss Muslim werden, wenn er eine Muslima heiraten will. Das nennst du Freiheit im Glauben? Die christliche Frau muss nicht konvertieren. Aber nur deshalb nicht, weil sie nicht die religiöse Erziehung der Kinder verantwortlich ist, also praktisch nicht für voll genommen wird. Das Sagen hat der Mann und ist dafür verantwortlich. Kinder aus bireligiösen Beziehungen sind immer Muslime. Keinesfalls kann ein Paar sich entscheiden, sowohl christliche als auch islamische Glaubensinhalte zu vermitteln und Kinder später frei wählen zu lassen. Der Islam gibt als Religion den Ton an - auch im Staatsrecht. Diese Verquickung zwischen Staatsrecht und Religionsrecht erachte ich als besonders fatal. Konvertierwillige machen es sich nicht immer bewußt. Sie machen sich auch nicht immer bewußt, dass sie ihre Kinder zwingen, die Freiheiten des demokratischen Rechtsstaaates, welche sie selbst genießen konnten, stehlen. Gehen Mädchen aus diesen Beziehungen hervor, dürfen diese ja nur Muslime heiraten. Es mag Leute geben, die hierzu aus vollem Herzen "ja" sagen. Nun denn, aber einige wissen so scheint es, wirklich nicht , was sie tun.

Wenn du eine Frau wärest, würdest du den Mann verlassen, der dich zwingt. Aber die christlichen Männer zwingt ihr zu konvertieren, wenn diese nicht auf ihre Liebe verzichten wollen? Warum eigentlich? Warum könnt ihr nicht damit leben, dass es auch andere Religionen gibt, die ihr neben dem Islam bestehen lassen könnt? Erkäre es mir bitte!
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nagi




Anmeldedatum: 29.06.2008
Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 15.10.2009, 05:47    Titel:

Hallo Auswanderin,

deswegen kein Zwang. Nehme es so aus Überzeugung wie es ist, oder laß es einfach. Man muß da nichts. Schön, Gott sei Dank.

Keine Religion wird heute so praktiziert wie es ursprünglich war.

Mit Religionen hat alles angefangen, und alle haben für das Gleiche plädiert, und wer keine Religion hatte, hat eine erfunden. Nicht toten, nicht lugen und so weiter und so fort, war immer die Botschaft.

So also, sie kamen alle mit Regeln und Gesetze fürs Leben, mit Abraham angefangen, über Budah, Zaradusta, Moses bis Muhammad. Das Ziel war dasselbe, die Methoden unterscheiden sich.

Deswegen die verschiedenen Anhänger, jeder nimmt was er will, sonst wären alle auf der Welt Buddisten z.B., oder alle Juden, oder wären wir alle Athisten, sollte uns nichts von denen gefallen hat.

Im Islam darf keine Muslime einen andersgläubigen heiraten. Na, nehme dir halt eine Religion, die dies erlaubt. Religionen gibt es genug, suche dir eine aus. Kein Zwang in der Religion.

Ob die Religionen anderes ausgelegt werden als sie wirklich sind, ist ja klar, steht nicht in der Diskussion. Gerade der Islam wird viel mit Traditionen und falsche Auslegung in Verbindung gebracht.

Befürworter und Extreme kennt jede Denkweise, jedes Glauben, ja sogar jede Idee und jede Theorie. Jeder denkt er wäre der Richtiger.

Gruß
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asfura




Anmeldedatum: 14.06.2009
Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 05:55    Titel:

Auswanderin hat Folgendes geschrieben:
Die christliche Frau muss nicht konvertieren. Aber nur deshalb nicht, weil sie nicht die religiöse Erziehung der Kinder verantwortlich ist, also praktisch nicht für voll genommen wird. Das Sagen hat der Mann und ist dafür verantwortlich.


Dies nehme ich mal als kleines Beispiel heraus fuer falsche Vorstellungen von Seiten vieler Nichtmuslime.

Theoretisch mag der Mann verantwortlich sein, ich denke aber doch, in der Praxis sieht das, wie ueberall auf der Welt, meist anders aus.

Welcher Mann ist denn schon den ganzen Tag zuhause und hat Lust, die Kinder zu erziehen?
Zwar bin ich konvertiert, aber ganz gewiss keine Vorzeigemuslimin.
Erzogen habe ich die Kinder nach meinen Wertvorstellungen, und mein Mann hatte da nie etwas zu beanstanden. Im Gegenteil, er ist stolz auf seine Toechter.
Und so, wie ich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, wachsen die Kinder eben jetzt mit Islam auf.
Auch werden die Kinder nicht gezwungen, fuenfmal am Tag zu beten.
Wenn sie beten wollen, tun sie das, wenn nicht, dann nicht.
Jeder ist fuer sich selbst verantwortlich.
Und da ist meine Familie kein Einzelfall.

Wie Nagi schon sagt, Extreme gibt es ueberall. Sie sind aber nicht die Alltaeglichkeit.
Nur wird ueber das Negative allgemein mehr geredet.
Das faellt mir auch immer wieder auf, wenn ich in Deutschland bin.
Was nicht heisst, dass man hier im Land die Augen verschliesst. Aber man hat doch einen anderen Blickwinkel.

Aeypten ist keines der besonders sittenstrengen Laender, darauf muss man immer wieder hinweisen.
Und die Mehrheit der Menschen hier wuenscht sich auch nicht dahin.
_________________
Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.
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Auswanderin

Gast





BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 18:05    Titel:

Asfura, hier geht es nicht um falsche Vorstellungen von Nichtmuslimen, sondern um Fakten. Und die dürfen auch Nichtmuslime benennen. Es ist ja dies hier ein Ägyptenforum und ich halte es für wichtig und richtig -speziell für Frischverliebte- die Knackpunkte und deren Auswirkungen zu wissen.
Ich finde es nicht gut, dass du Begriffe wie Nichtmuslime versus Muslime einführt. Hier findet doch kein Kampf der Religionen oder ein gegeneinander Ausspielen statt.
Meine Worte, die du als Zitat genommen hast, ergänze ich wie folgt: Die offizielle Version, warum eine muslimische Frau keinen Christen heiraten darf, ist nämlich die, dass die Frau von einem christlichen Ehemann gezwungen werden könnte, den Islam zu verlassen, da der Mann eben als die dominantere Persönlichkeit angesehen wird. Ich schrieb auch, dass Kinder, die aus bireligiösen Beziehungen hervorgehen, automatisch Muslime sind und die Mädchen eben keinen Atheisten oder Andersgläubigen heiraten dürfen. Dies sind nicht etwa Märchen aus 1001 Nacht, sondern vielmehr Dogmen und gültige Lehrmeinung.
Indem du mir als Nichtmuslima falsche Vorstellungen unterstellst, verniedlichst du die verschiedenen Dogmen des Islam, so als würdest du dich dafür schämen, dass es sie gibt. Steh`doch dazu, wenn du eine überzeugte Muslima bist. Ich hätte damit kein Problem. Ich habe nicht geschrieben, dass Kinder gezwungen werden, 5x zu beten, auch stand in meinen Beiträgen die Sittenstrenge nicht zur Diskussion. Dass sich der Islam innerhäuslich und inoffiziell moderat leben lässt ist klar. Aber offiziell gibt es nun mal diese krassen Bedingungen und das allein ist entscheidend. Den du bist sozusagen privat nicht befugt, Dogmen außer Betrieb zu setzen und z.B. deine weiblichen Kinder einen Atheisten heiraten zu lassen. Auch kannst du es nicht anders entscheiden, dass die Kinder der bireligiösen Beziehungen Muslime sind.
Im Ausland sieht es natürlich anders aus, da Religion vom Staat getrennt existiert.
Es mag Fälle geben, da dies alles uninteressant ist, beispielsweise wenn sich zwei zusammen tun, die keine Kinder mehr kriegen wollen oder können. Vom Erbrecht will ich an dieser Stelle lieber erst gar nicht reden.
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dahabni




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Beiträge: 139
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 19:57    Titel:

Ich habe gerade wenig Zeit, aber diese Diskussion ist einfach zu interessant, um meinerseits nicht kommentiert zu werden.

Lest euch mal überblicksweise durch diese Dissertation:

http://www.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2006/2891/pdf/RY-Teil-A.pdf

Viel mehr bleibt dann wohl nicht mehr zu sagen.

@ Auswanderin: Meiner Meiung nach hast du vollkommen recht. Dieses Thema war und ist ein großer Wehrmutstropfen in meinem Leben mit meinem Baby (Mädchen und HALBÄGYPTERIN, NICHT HALBMUSLIMIN). Ich habe für mein Kind und mich ganz klar festgelegt, dass sie NIEMALS irgendetwas mit dem Islam zu tun haben wird. Dass sie, der Arroganz dieser Religion entsprechend offiziell als Muslima gesehen wird, hat auf unser Leben absolut keinen Einfluss.
Wissen ist Macht und so habe ich so lange mit meinem Mann gestritten, bis ich entschieden hatte, ihn nicht in ihre Geburtsurkunde eintragen zu lassen, meinem Kind keinen (Stempelaufdrückenden) arabischen Namen zu geben und sie somit vor dem Zugriff irgendwelcher Gesetze (weltlicher oder geistlicher Art) zu schützen. Diese Religion ist meiner Meinung nach nicht nur unglaublich arrogant, sondern auch gefährlich und birgt eindeutig zuviel Fragwürdigkeiten und Negatives in sich. Meine Tochter wird demokratisch und frei erzogen. Meiner Meinung nach ist absolut kein Muslim frei. Dies wollte ich nicht, auch wegen der von dir aufgeführten Gründe. Ich grüße euch
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asfura




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Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 21:37    Titel:

Auswanderin hat Folgendes geschrieben:
Es ist ja dies hier ein Ägyptenforum und ich halte es für wichtig und richtig -speziell für Frischverliebte- die Knackpunkte und deren Auswirkungen zu wissen.

Da widerspreche ich doch auch gar nicht.

Zitat:
Ich finde es nicht gut, dass du Begriffe wie Nichtmuslime versus Muslime einführt. Hier findet doch kein Kampf der Religionen oder ein gegeneinander Ausspielen statt.

Da verstehst Du mich falsch, dies lag und liegt keineswegs in meiner Absicht.
Ich bin ein sehr friedliebender Mensch und habe gerne meine Ruhe. Leben und leben lassen. Deshalb verstehe ich auch nicht, wieso Du jetzt die Begriffe "Muslime" und "Nichtmuslime" als negativ empfindest.
Auf die Idee waere ich jetzt gar nicht gekommen.
Und dann noch versus. Wie koennen bei solchen Unterstellungen Dialoge entstehen?

Vielleicht kannst Du mir eine andere Wortwahl oder eine fuer alle verstaendliche Umschreibung vorschlagen. Ich wuesste nicht, wie ich mich sonst ausdruecken soll.
Vielleicht hast Du aber auch grundsaetzlich ein Problem mit meiner Wortwahl, das viel mir schon frueher auf. Das Problem werden wir dann wohl nicht loesen koennen.

Da sehe ich bei Dir immer wieder etwas Negatives mitschwingen. Vielleicht solltest auch Du Manches etwas entspannter sehen.

Zitat:
Steh`doch dazu, wenn du eine überzeugte Muslima bist. Ich hätte damit kein Problem.

Irgendwo scheinst Du aber doch ein Problem mit mir zu haben, sonst wuerdest Du mich ja nicht staendig falsch verstehen oder Negatives in von mir Geschriebenes hineininterpretieren. Woran das liegt, weiss ich natuerlich nicht.

Da Du mich nicht kennst, weisst Du doch gar nicht, wer oder was ich bin. Ich kann konvertiert sein und trotzdem kritisch hinterfragen und muss nicht mit allem einverstanden sein oder ueberzeugt.
Zum Beispiel habe ich mit dem Erbrecht meine Probleme oder mit Vielem, was wohlgemerkt Maenner gern zu ihren Gunsten ausgelegt haben und auslegen, schon frueher.
Damit, dass Koran in allem Gestzesgrundlage ist und sich deshalb Vieles nicht modernisieren laesst..
Ansonsten kann ich natuerlich meinen europaeischen Hintergrund nicht verleugnen.
Und das widerspricht sich nicht. Es erweitert denn Horizont.

Zitat:
Ich habe nicht geschrieben, dass Kinder gezwungen werden, 5x zu beten, auch stand in meinen Beiträgen die Sittenstrenge nicht zur Diskussion.

Das habe ich Dir nicht unterstellt, dabei habe ich Anas Beitrag der Muslimin miteingeschlossen. Dies habe ich vergessen kenntlich zu machen. Dies sei hiermit richtiggestellt.

Leider gehoere ich nicht zu denen, die Jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Sonst haette ich gar nicht erst geschrieben.
Denn wie auch immer man sich ausdrueckt, es wird immer Menschen geben, die etwas aufgrund ihres persoenlichen Hintergrundes anders verstehen.

Im Uebrigen ist dies ein Forum, in dem Jede/r seine Meinung schreiben darf, auch ohne mit irgendwelchen Fakten um sich zu werfen.
Unsere Toechter duerfen zwar nur Muslime heiraten, aber da gibt es gluecklicherweise genug Auswahl, falls es denn mal so weit sein sollte. Und da haben sie auch Entscheidungsfreiheit, allerdings werden die Kandidaten und deren Familien dann auch geprueft.
Das ist nun wirklich nicht das groesste Problem.

Ein grosses Problem sehe ich darin, dass der Koran, der eben nicht mehr zeitgemaess ist, als Gesetzesgrundlage herhaelt.
Und das Erbrecht ist ein ganz grosses Problem. Darauf sollten heiratswillige Frauen ihr Augenmerk im Besonderen richten.
Theoretisch duerfen Frauen ja ihr Einkommen fuer sich behalten, da nicht unterhaltspflichtig.
Leider ist die Realitaet so, dass ohne das Einkommen der Frauen viele Familien nicht hinkommen, wie uebrigens in Deutschland ja auch.

Und ehrlich gesagt, wer hier mit rosaroter Brille rumlaeuft, die ich persoenlich nie aufhatte, wird sich auch durch Geschichten wie bei 1001 Nacht oder irgendwelche Fakten nicht beeindrucken lassen.
Die Anderen werden von sich aus kritisch hinterfragen und nachlesen und sich nicht nur auf ein Forum verlassen.

Wo wir natuerlich einer Meinung sind: Jede Frau sollte sich umfassend informieren, bevor sie sich ueberhaupt auf eine Beziehung einlaesst. Und das lange und gruendlich in jeder Hinsicht.
Aber heutzutage kann es ja Vielen anscheinend oftmals nicht schnell genug gehen.
Dass da das boese Erwachen fast vorprogrammiert ist, ist klar.
Aber diese Frauen werden auch auf Fakten und Ratschlaege nicht hoeren wollen.

(Und ehrlich gesagt, wuerde ich auch abraten, eine Urlaubsliebe einfach mal so zu heiraten . Da schrillen bei mir auch immer die Alarmgloeckchen.
Wenn es ueberhaupt klappen soll, ist eine bikulturelle Ehe an sich schon ein besonderes Stueck Arbeit.
Und ein Auseinandergehen im Falle des Scheiterns problematisch. Da sollte sich wirklich Keine was vormachen.)
_________________
Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.
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Auswanderin

Gast





BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 22:06    Titel:

[quote="asfura"]

Zitat:
Da sehe ich bei Dir immer wieder etwas Negatives mitschwingen. Vielleicht solltest auch Du Manches etwas entspannter sehen.


Manches gerne, aber die existenziell wichtigen Dinge nicht. So ist es z.B. deutsche Kultur alle Religionen in Deutschland existieren zu lassen. Muslime -als ausländische Mitbürger- sind prozentual die größte Gruppe.
Zwar sind die Verhaltensweisen kraft Integration von beiden Seiten im Detail anders als im Orient, jedoch gibt es nicht etwa europäische Muslime, oder ägyptische Muslime, denn der Koran ist für alle die Grundlage. Da ich einen Sohn habe, der sich durchaus hier in Deutschland in eine Muslima verlieben könnte, wäre Entspanntheit wohl der falsche Zustand.

[quote]
Zitat:

Im Uebrigen ist dies ein Forum, in dem Jede/r seine Meinung schreiben darf, auch ohne mit irgendwelchen Fakten um sich zu werfen.


Schade, dass du mir scheinbar mein Faktenwissen verübelst.

Zitat:
Unsere Toechter duerfen zwar nur Muslime heiraten, aber da gibt es gluecklicherweise genug Auswahl, falls es denn mal so weit sein sollte.


Ohne Kommentar

Zitat:
Und ehrlich gesagt, wer hier mit rosaroter Brille rumlaeuft, die ich persoenlich nie aufhatte, wird sich auch durch Geschichten wie bei 1001 Nacht oder irgendwelche Fakten nicht beeindrucken lassen.


Ich bitte, die nun folgende "Goldwaage" zu entschuldigen, aber Geschichten aus 1001 Nacht sind was anderes als das Forum 1001 Geschichte. Den Hinweis halte ich für wichtig, denn nicht jeder kennt das Forum.
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asfura




Anmeldedatum: 14.06.2009
Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 23:04    Titel:

[quote="Auswanderin"]
asfura hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Da sehe ich bei Dir immer wieder etwas Negatives mitschwingen. Vielleicht solltest auch Du Manches etwas entspannter sehen.

Ich meinte die Ausdrucksweise!! Meine Wortwahl naemlich. Da Du mich gerne missverstehst.
Mir scheint, ich mache es Dir beim Lesen meiner Beitraege schwer, da Du gerne negativ auslegst, was ich schreibe.

Zitat:
Da ich einen Sohn habe, der sich durchaus hier in Deutschland in eine Muslima verlieben könnte, wäre Entspanntheit wohl der falsche Zustand.

Den wirst Du ja sicher aufklaeren, denke ich.
Was Entspanntheit angeht, siehe oben.

Zitat:
Schade, dass du mir scheinbar mein Faktenwissen verübelst.
Nein, das tue ich nicht, auch da verstehst Du mich falsch. Aber man darf sich sicher auch die Freiheit nehmen, auch ohne Fakten aus seinen gelebten Erfahrungswerten zu antworten.
Sonst duerften sich Viele nicht mehr auessern.
Ich kenne die negativen Fakten, darf aber auch meine persoenlichen Erfahrungen einfliessen lassen.
Das sollte sich doch vereinen lassen, wenn man einen Dialog fuehren will.
Leider ist das auf dem schriftlichen, noch dazu anonymen Weg sehr umstaendlich und eigentlich auch nicht moeglich.

Zitat:
Zitat:
Unsere Toechter duerfen zwar nur Muslime heiraten, aber da gibt es gluecklicherweise genug Auswahl, falls es denn mal so weit sein sollte.


Ohne Kommentar

Es gibt durchaus Muslime, die ihre Frauen als Menschen sehen und nicht als unter ihnen stehende Wesen.
Das kann man aber nur sehen, wenn man solche auch kennt.
Allerdings erlebt man es sicher in Europa noch haeufiger, dass die Religion extremer ausgelebt wird, sozusagen als Zuflucht oder Identitaetsmerkmal. das kann ich nicht beurteilen.

Zitat:
Ich bitte, die nun folgende "Goldwaage" zu entschuldigen, aber Geschichten aus 1001 Nacht sind was anderes als das Forum 1001 Geschichte. Den Hinweis halte ich für wichtig, denn nicht jeder kennt das Forum.

Die, die sich , wie schon oefter geraten, durch die entsprechenden Forenseiten hier lesen, werden mit Sicherheit darauf stossen.
Aber Du hast recht, es ist besser, das noch einmal herauszustellen.

Leider hast Du mir nicht mitgeteilt, was ich anstelle von "Muslimen" und "Nichtmuslimen" verwenden sollte. Also nehme ich an, dass Du verstanden hast, dass ich dies nicht negativ meine.
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Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.
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Auswanderin

Gast





BeitragVerfasst am: 16.10.2009, 23:36    Titel:

Mit "im Detail anders verhalten" meinte ich, dass muslimische Frauen/Mädchen in Deutschland durchaus mit einem männlichen Wesen sprechen dürfen, ohne dass eine "Aufsichtsperson" dabei ist.
Die Fakten habe ich dargelegt. ProDomo-Geschwafel zu persönlichen Befindlich- und Empfindlichkeiten sehe ich als nicht zum Thema gehörig an. In diesem Sinne: Auswanderin hat fertisch.
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binbaldda




Anmeldedatum: 24.04.2007
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 17.10.2009, 10:00    Titel: Auswanderin, ich habe dich erwischt!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hallo,

auch wenn du "fertig" hast, möchte ich doch nicht versäumen, dich auf einen "Schnitzer" aufmerksam machen, der beweist, wie tief die Vorurteile in unserem Unterbewusstsein sitzen. Kannst du dich erinnern, wie ich dir mal in einer PN in einem anderen Forum geschrieben habe, dass Begriffe falsch verwendet werden, z.B. die Presse schreibt Fundamentalisten, wenn sie von Terroristen redet..etc. und dass ich selbst schnell einen eigenen Fauxpas im Forum korrigiert habe, da ging es um diesen Tag der offenen Tür bei der Moschee...

Zitat:

Manches gerne, aber die existenziell wichtigen Dinge nicht. So ist es z.B. deutsche Kultur alle Religionen in Deutschland existieren zu lassen. Muslime -als ausländische Mitbürger- sind prozentual die größte Gruppe.


Das Unterbewusstsein signalisiert Deutsche sind Christen oder zumindest Kulturchristen.....alles andere sind Ausländer..... FALSCH!!! In Deutschland leben inzwischen weit über vier Millionen Muslime, davon sind knapp die Hälfte, zum Teil schon in der zweiten Generation deutsche Staatsbürger. Oder habe ich dich falsch verstanden???

Vielleicht sollten wir, wenn wir von anderen auf mögliche Vorurteile aufmerksam gemacht werden, wie es in deinem Falle hier von asfura geschehen ist, uns nicht so sehr mit der Abwehr der Vorwürfe beschäftigen, sondern einfach unser Innerstes überprüfen. Wir messen den Islam an seinen negativen, fundamentalistischen Auswüchsen. Wenn wir das mit dem Christentum täten, dann möchte ich auch nicht, dass mein Kind, so ich eines hätte, einen Christen heiratet, denn das fundamentalistische Christentum ist "auch zum Davonlaufen". Es gibt den "gemässigten Islam" genauso wie das "gemässigte Christentum"... und glücklicherweise hat uns Gott/Allah den Verstand gegeben.

Noch was.... es ist erstaunlich, wie zwei Menschen, asfura und du, die zu bestimmten Dingen die selbe Meinung haben, es fertig bringen, völlig aneinander vorbei zu reden....*nachdenklichguck*

lg bbd
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Auswanderin

Gast





BeitragVerfasst am: 17.10.2009, 11:29    Titel:

Falsch Binbaldda! Ich sprach tatsächlich vom Anteil ausländischer Mitbürger und dies nicht im Sinne eines Vorurteils, sondern als Fakt. Diejenigen Menschen mit einem Paß mit Nationalität: deutsch, unterliegen anderen rechtlichen Bedingungen.
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nagi




Anmeldedatum: 29.06.2008
Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 17.10.2009, 12:16    Titel:

Wenn Islam Gott ergeben heißt,
Im Islam leben und sterben wir alle

johann wolfgang von goethe
(West-öestlichen Divan )

http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=862&kapitel=2&cHash=e62373f8b12


Gruß
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