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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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HR 17.15h - 18h am Sonntag den 15.4.2007
Der längste Fluss der Welt hat viel gesehen: die Geburt der Zivilisation an seinen Ufern, Überschwemmungen, Königreiche die kamen und fielen. Der Flim geht 4000 Jahre zurück. Mit aufwändigen 3D-Animationen und Nachinzenierungen wird diese Zeitreise ganz sicher zu einem herrlichen Erlebnis.
Die Fortsetzung gibt es übrigens eine Woche später.
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Kabel1, Sonntag, 22.04., 20:15 - 22:20 Uhr
http://www.kabeleins.de/tv_programm/inde...ail&id=11040857
Mein neues Leben - XXL
Morgen geht's ins Morgenland 2007
Eine Blondine allein unter Scheichs, drei Hessen ohne Plan am Roten Meer und eine Bilderbuchfamilie im Gastronomenstress. Deutsche Auswanderer-Träume wie aus 1001 Nacht, verwirklicht in Dubai und Ägypten, zwischen Touristenmeile und Luxusmetropole.
Bei der Gastronomenfamilie handelt es sich um die Familie Bordiehn aus der Villa Kunterbunt.
LG _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Aegypten Urlauber
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Liebe Freunde der Villa Kunterbunt,
nach unserem TV Auftritt in Kabel 1 kommen sehr viele Anfragen zu der
Auswanderergeschichte. Wir wurden zwar eine Woche gefilmt und haben auch dazu Stellung genommen, aber es kann ja nicht alles gesendet werden. Wir wurden darauf hingewiesen das nur für einen kleinen Teil Platz ist. Aber wir haben ja das Internet.
Irgendwie habe ich das Gefühl das viele Leute Auswandern wollen mit dem
Vorsatz „Hauptsache weg aus Deutschland“ Wie Barbara im Film erwähnte war dies bei uns nicht der Fall. Wir wollten einfach was neues machen. Die
Laufbahn in Deutschland war gut aber zu sehr voraussehbar. Neben anderen Ländern kam Ägypten wie gerufen. Auch noch ein Sinnvoller Job als Ausbilder!
Weder „Die Deutschen“ noch Steuern oder irgendein Spießbürgertum haben uns aus dem Land getrieben. Ganz nüchtern und unheroisch war es einfach die Gelegenheit. Die Deutschen haben uns ja inzwischen längst wieder eingeholt.
Es gibt einige Auswanderer im Sonnenparadies Hurghada. Da wären die Gruppe der verheirateten Frauen, die noch viel tiefer und fester mit der
Ägyptischen Kultur verbunden sind als wir. Nur wenige wollten einfach weg.
Die meisten sind aus Liebe hier und nehmen dafür niedrige Löhne (im
Verhältnis zu früher) und einen kompletten Wechsel der Lebensumstände in Kauf. Dazu gehört eine richtige Portion Mut.
Dann gibt es viele meist junge Leute die eine begrenzte Zeit als Tauchlehrer oder Surfer oder Animateur im Land verbringen. In der Regel geht das für 2 oder 3 Jahre und dann fängt man doch an sich über die Berufliche Zukunft Gedanken zu machen und zieht in das Heimatland zurück, oder es bietet sich die Chance etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Nicht zu vergessen sind die Glücksritter, die nach dem Motto „Hoppla jetzt komme ich“ durch´s Leben gehen.
Auch das kann gut gehen, ist aber nicht die Regel. Gastronomie Menschen gibt es natürlich viele, meist auch nur für ein oder zwei Jahre. Ägypten ist für Gastronomen meist nur ein Durchgangsland auf der Karriereleiter.
Wir selbst gehören wie einige wenige andere auch, dazwischen rein. Passt zu keiner Gruppe. Fachleute die nach einigen Anpassungsproblemen hier Ihren Weg gemacht haben. Im Fernsehen habe ich so schön gesagt das ich meinen Traum lebe. Dazu kommt das dieser Zustand sich nicht auf den Auswanderungzustand bezieht, sondern auf meine Sicht der Dinge. Mein Traum ist meine Familie und der Zustand Gesund zu sein. Auch in meiner Ausbildung als Koch war ich Glücklich, obwohl ich durch eine richtige Tretmühle gegangen bin.
Als Traum hätte ich das damals nicht bezeichnet nach 20kg Zwiebeln schälen oder Putzen des Gasofens. Es hatte aber auch keiner gefragt. Trotzdem waren es viele kleine Dinge die ich mit Glück verbinde. Aber auf die Idee zu kommen das Glück einfach im Ausland zu suchen ist nicht meiner oder Barbaras Grund gewesen hier herzugehen. Meiner Meinung findet man das Glück nur in sich selbst.
Die Sonne, der recht hohe Status (Das gibt es hier wirklich noch) und eine
permanente leichte Urlaubsstimmung versüßen uns das Leben. Andererseits gibt es Zeitungen nur mit Verspätungen und niemals die Magazine die man wirklich braucht. Es fehlt an Regen, Winter und. kein Duft von Herbstlaub zieht durch die Nase. Außerdem sind wir hier nur Gäste. Dazu gehört ein Akzeptieren der anderen Kultur.
Auf keinen Fall möchten wir hier alles als viel besser hinstellen. Es ist einfach anders, auch reizvoll, auch manchmal unverständlich. Ich als Mann habe hier die gleiche Midlife crisis die ich in Deutschland gehabt hätte und es gibt kein Entkommen vor Ehekrisen oder Erziehungsproblemen. Es fehlt der fachliche Austausch mit Kollegen und es ist schade dass viele der Gäste so kurz bleiben. Gerne hätte man noch ein wenig mehr kennen gelernt. So hoffen wir dass unsere Ägyptischen Freunde es noch eine Weile mit uns aushalten und wir alle miteinander im Gespräch bleiben.
Thomas _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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