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O A S E N - in Ägypten

 
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maherba




Anmeldedatum: 17.02.2007
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BeitragVerfasst am: 05.06.2007, 11:11    Titel: O A S E N - in Ägypten

An was denkt ihr zuerst, wenn euch Ägypten in den Sinn kommt?? Ganz bestimmt erst einmal an Sonne - Pyramiden, Pharaonen, Shischa, ggf. auch an Nilkreuzfahrt oder Schnorcheln und Tauchen am Roten Meer.

Dass diese wunderbaren Dinge nicht das Einzige sind was das Land am längsten Strom der Erde zu bieten hat, wird leider schnell vergessen.
Aber wenn man sich vor Augen hält, dass ein Großteil der Landesfläche von der Wüste eingenommen wird, muss doch da noch mehr sein – oder?? Ich habe was gefunden – und zwar OASEN

Das Wort "Oase" allein klingt schon sehr schön.

Für mich bedeutet das Wort "Oase": Inneren Frieden, Ruhe, Geborgenheit, Fallenlassen. All das, was heute in dem „normalen“ Lebensraum so schwer geworden zu sein scheint. Ein "unverdorbener" Zufluchtsort, fern ab der s.g. modernen Welt an dem man die Alltagssorgen vergessen, sich entspannen und geistig regenerieren kann.
Oder ganz einfach gesagt – mal wieder nur Mensch sein kann.
Nur der, der schon einmal in einer Oase verweilt hat, weiß was ich meine.

Ich wollte wissen, woher kommt der Begriff "Oase" eigentlich. Folgendes hab ich dazu gefunden:
Der Begriff entwickelte sich aus dem altägyptischen Wort für "Kessel", wahet, aus dem dann das Wort ouahe "bewohnter Ort" entstand. Die Griechen machten dann "Oasis" daraus.

Ursprünglich bezeichnete es nur bestimmte Orte innerhalb der Wüste, später nannte man alles "Oase" wo es Wachstum, Wasser und Vegetation inmitten einer "Ödnis" gab.
So einfach ist das!

Die ägyptischen Oasen gelten noch immer als etwas ganz etwas besonders und sind die abwechslungsreichsten der Welt.

Ich habe mich mit "ihnen" beschäftigt und eine Menge gefunden !!

Ich beginne meine Oasentour „bildlich gesehen“ rechts oben von Kairo und "reise" im zickzack vor einer zur andern nach unten, entgegen dem Nilflußlauf.
Doch bevor es los geht, noch etwas ganz wichtiges: Was eigentlich alle Ägyptenreisenden immer beachten sollten, aber ganz besonders in den Oasen. Haltet bitte die ortsüblichen Kleidervorschriften ein. Auch wenn es euch aus westeuropäischer Sicht lächerlich vorkommen mag, die Ägypter legen sehr viel Wert darauf und zollen euch letztlich auch mehr Respekt, wenn ihr die Landessitten beachten.
Vermeidet, auch als Mann kurze Hosen, aber vor allem als Frau. Frauen sollten keinen Ausschnitt, keine freien Arme zeigen und enganliegende Kleidung unbedingt vermeiden. Das gilt natürlich nicht für die Badestrände, aber auch dort kann mehr oder weniger freizügig sein. Kommt immer drauf an wo man sich gerade befindet.

Die Oase Fayoum : „Jagdgebiet der Pharaonen“

Das Fayoum (Gebiet), mit seiner Hauptstadt Medinet el-Faijum, es eine „Oase“ zu nennen ist eigentlich falsch, da die Gegend vom Nil abhängig ist.

Auch deshalb nimmt die etwa 100 km südwestlich von Kairo entfernte und ca 1.800 qkm große Oase eine ganz besondere Stellung unter ihren „Schwestern“ ein. Ich würde sie See- oder Halboase nennen. Richtige Oasen leben ja vom Grundwasser.

Die fruchtbare Bodensenke, gilt als die "Gemüse- und Obstkammer" Kairos die sich rund um das stille Gewässer des Quarun-Sees legt. Dieser See wird sogar im Koran und in der Bibel erwähnt. Und es gibt auch eine Legende dazu. "Ein Mann namens Korah war zu Reichtum gekommen. Anstatt Allah dafür zu danken blieb er der Meinung, nur durch eigenes Tun und Handeln dazu gekommen zu sein. Die Erde öffnete sich und verschlang Korah und seinen gesamten Besitz. Genau an dieser Stelle soll dann der See entstanden sein."

Die Gegend wird von einem Seitenarm des Nil gespeist. Über den historischen „Bahr Jusuf Kanal“ und einem ausgeklügeltem Kanalsystem wird das Land mit dem lebensnotwenigen Wasser versorgt.
Hier wächst fast alles: Baumwolle, Klee, Tomaten, Bohnen, Heilpflanzen, die im „Winter“ geerntet werden und jede Menge Obst, wie Mangos, Feigen, Granatäpfel, Melonen, Guaven und natürlich Datteln. Im Sommer wird von über 20 Bauern Sesam kultiviert. Es könnte sein, das in absehbarer Zeit auch Winter-Raps angebaut wird. Bei ersten Tests in der Oase hat man festgestellt, dass die Erträge durch die schwefelhaltige Bewässerung sehr gut sind.
Ägypten muss 80% seines Speiseöls importieren. Stellt euch mal vor, blühende Rapsfelder, gepaart mit Jasmin, ein leichter Wind wie herrlich das duften muss.Die Fortschritte der Moderne trugen u.a. auch dazu bei, dass die Oasen-Isolierung schritt für schritt überwunden wurde.

Zu entdecken und bestaunen gibt es unter anderem:
Sehenswürdigkeiten aus pharaonischer, griechisch-römischer, koptischer und islamischer Zeit. Das Wahrzeichen dieser Oase sind aber die alten, einige bis zu 5 m hohen Wasser-, auch singende Wasserräder genannt, die bis heute zur Bewässerung der Felder dienen. Es soll noch über 200 Exemplare davon geben.

Auf dem Markt der Provinzhauptstadt werden neben Gemüse und Obst, Kupferwaren, Gewürze und Goldschmuck verkauft, einmal in der Woche findet sogar ein spezieller Markt für Töpferwaren statt.
Zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten der Oase zählen u. a. der drei Meter hohe Wasserfall "Wady Rayan", die heißen Quellen von Am el-Siliyin, in denen man herrlich baden.
Außerdem findet man um den ca. 50 km langen und 10 km breiten "Quarun See" herum kleine Siedlungen halbsesshafter Beduinenstämme und Fischerdörfer. Der See ist übrigens für seinen immensen Fischreichtum bekannt, den es aber nicht immer gab, wegen des leicht salzhaltigem Wassers. Die Seeufer sind von sehr vielen bunten Vogelarten, bis hin zu Flamingos bevölkert und haben sich zu „Naherholungsgebieten“ für Einheimische entwickelt.

Im Fayoum, am Rande der Wüste, kann man fischen und schwimmen, oder etwas weiter entfernt im Naturreservat Wadi El Rayan, den Wissenschaftler beim buddeln zusehen, die nach 45 Millionen Jahren alten Tierskeletten suchen. Gefunden wurde inzwischen u. a. zehn Meter lange Skelette von Wal-Dinosaurier.
Rund 30 km vor der Oase gibt es eine Pyramide, die man besichtigen kann, aber nicht unbedingt lohnenswert ist. Aber wenn man schon mal den evtl. mühsamen Weg dort hin gefunden hat, solle man auch das gesehen haben.
Leider soll das Fayoum nicht so "einfach" zu besuchen sein. Ich habe immer wieder gelesen, dass in dieser Gegend s.g. Fundamentalisten leben sollen. Touristen werden von Militäreskorten begleitet und fast alle Ziele muss man sich behördlich genehmigen lassen.

Ganz wichtig, wer nach Fayoum will - sollte sich dringend gegen Malaria impfen lassen. Dieses Gebiet ist in Ägypten die einzige Gegend wo dieser Schutz unbedingt empfohlen wird.

In kürze geht es weiter zur Oase SIWA ! Wink
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Ganz liebe Grüße

und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
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Verfasst am:     Titel: Urlaubsangebote

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maherba




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BeitragVerfasst am: 28.04.2008, 10:59    Titel: SIWA

Oase Siwa
"Sekhetam" = Palmland, nannte man sie im alten Ägypten!
Heute auch liebevoll „Königin der Oasen“.

Von der Mittelmeerküstenstadt Marsa Matruh führt der ca. 345 km lange Weg nach Siwa durch überwiegend abwechslungslose Wüstenlandschaft. Unterwegs kann einen schon mal der Gedanke überrumpeln - wie: Rechts Sand, links Sand, vorne Sand und hinten auch. Was könnte nun noch kommen - außer Sand??
Das Bild wandelt sich erst, wenn man in die Nähe der „Senke“ kommt.

Ganz am westlichen Rand Ägyptens, in der libyschen Wüste liegt das Gebiet der Oase Siwa. Viele beschreiben sie als eine der faszinierendsten Oasen des Landes, die eine Länge von ca. 80, eine Breite von ca. 5 bis 27 km hat und bis zu 27 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Lange betitelte man sie auch als „die vergessene Oase“, da sie die am schlechtesten erreichbare aller ägyptischen Oasen war. Auch, oder gerade dadurch konnte sich hier (noch) eine recht eigenständige Kultur erhalten.

Im Jahr 1985 wurde die über dreihundert km lange geteerte Straße zwischen Marsa Matruh und Siwa fertiggestellt. Vorher verband die beiden nur eine sehr unwegsame Schotterpiste. Bis 1991 brauchte jeder Ausländer eine Genehmigung um überhaupt nach Siwa zu reisen.
Wer heute über die schnurgerade Straße in Richtung Oase fährt, sollte aber tunlichst die gekennzeichnete Straße nicht verlassen. Außer, dass man sich in Sanddünen festfahren kann, lauern noch andere Gefahren, wie z.B. Minen aus dem 2. Weltkrieg, die an etlichen Stellen unter dem Sand lauern können.

„Siwaner“ nennen sich die 20 bis 24.000 Oasenbewohner. Überwiegend handelt es sich um Nordberber des Stammes „Amazigh“, die sogar eine eigenständige Sprache, den Berberdialekt „Siwi“ sprechen. Dadurch unterscheiden sie sich von den übrigen Ägyptern. Arabisch ist hier immer noch eine „Fremdsprache“. Dieser Zustand ist einmalig in Ägypten.
Nur ganz wenige Bewohner koptischen Glaubens wohnen noch in der Oase, deren Leben durch massive Diskriminierung und daraus resultierende Isolierung geprägt ist.
Genau wie die meisten anderen Oasen besteht Siwa nicht nur aus einem Ort, sondern aus mehreren Bereichen oder Dörfern. Wie Bahi El Din, Abu Shuruf, Kamisa, Balad al-Rum und Aghurmi. Letzteres war wohl die erste Ansiedlung, die aus strategischen Gründen auf einem Hügel, umgeben von einer Stadtmauer mit nur drei oder vier Toröffnungen erbaut wurde. Aus Platzmangel innerhalb der Stadtmauer, bauten die Menschen die Häuser nicht selten bis zu 7 Stockwerke in die Höhe. Als Baumaterial nutzten sie seiner Zeit getrockneten Salzschlamm.
1203 gründete man dann Shali, nachdem weniger als 50 Bewohner einen der häufigen kriegerischen Angriffe überlebt hatten.
Ein verheerender bis dahin nie da gewesener dreitägiger Dauerregen zerstörte 1926 sehr viele der Bauten. Seit dem sind die auf dem Hügel gelegenen Gassen und Häuserreste verwaist.
Danach siedelten sich die Menschen außerhalb der Stadtmauern an und wanderten ins Tal ab. Heute ist Alt-Shali eine unbewohnte faszinierende Ruinenstadt, die man unbedingt besichtigen sollte.

Und so sieht sie aus wikipedia Oase Siwa

Von fast jedem Standpunkt in Siwa, kann man die historischen Bautenresten auf dem Hügel sehen. Ist man oben angelangt, erwartet einen ein herrlicher Panoramablick über das gesamte Oasengebiet.
Dem Umstand, dass in Siwa auch Militärstationen verstreut sind, verdankt die Oase ihre heute recht gute Infrastruktur.
Es gibt etliche Grundschulen, Mittelschulen, eine Handelsoberschule und sogar ein Gymnasium. Seit 1986 kann man per TV auch Bilder aus aller Welt empfangen und bestaunen. Durch Werbung aus aller Herrenländer wurde ein nie da gewesenes Konsumdenken angeregt. Was zur Folge hat, dass man in Siwa auch jetzt auch Pepsi oder Niveacreme kaufen kann. All das und vieles mehr, wird über die neue Straße herangekarrt.

Siwas Haupterwerbsquelle sind seit je her die Früchte der rund 68.000 Olivenbäume und 300.000 Dattelpalmen, die weltweit berühmt für ihre hohe Qualität sind. Unter anderem gedeihen auf den fruchtbaren Feldern z.B. noch, Feigen-, Aprikosen- und Orangen, und sogar Weintrauben ganz wunderbar. Gemüsesorten, wie Tomaten und Zwiebeln, lieben den etwas salzhaltigen Boden.
Alle die schon mal in Ägypten waren, kennen evtl. die Wassersorte „SIWA“, sie wird tatsächlich in der Oase abgefüllt.



Vor ein paar Jahren wurde jedem neuen Besuchern ein „Flyer“ in die handgedrückt, in dem er Verhaltensregeln in der Oase nachlesen konnte. Wird wohl nötig gewesen sein. Wer hier her kommt, muss unbedingt noch mehr auf seine Bekleidung achten. Im Koffer sollten sich nur gut körperbedeckende Sachen befinden.
Wie in den meisten Oasen ist das traditionelle Leben, zu der u. a. die strikte Geschlechtertrennung gehört, auch hier noch an der Tagesordnung. Frauen findet man im öffentlichen Leben noch nicht so häufig. Wenn sie doch einmal zu sehen sind, dann nur völlig verschleiert im traditionellen schwarzem "Malayah"-Gewand mit herrlich buntbestickten Rändern. Selbst die Hände werden mit Handschuhen gegen fremde Blicke geschützt. Nur ganz junge Mädchen dürfen sich unverschleiert in der Öffentlichkeit blicken lassen.
Auf der einen Seite sagt der Traditionelle Siwaner-Mann: „Bei uns bleiben Frauen grundsätzlich im Haus“. Auf der anderen: „Wir dürfen den Anschluss an die Moderne nicht verpassen!!“

Und hier fängt ein Teil der „Moderne“ an, mit dem er sicher nicht gerechnet hat. Seit ein paar Jahren gibt es ein „Emanzipationsprojekt“ - wie ich es nennen würde: in Form eines Stickereiateliers, das durch eine Frau aus Kairo ins Leben gerufen wurde, in dem nur Frauen arbeiten und auch nur weibliche Wesen Zutritt haben. Hier können die Bewohnerinnen von Siwa ihr eigenes Geld verdienen und langsam unabhängiger werden. Sich seine Aussteuer selbst zu verdienen ist ein großer Schritt nach vorn für die Frauen aus Siwa. Früher bestickten sie Kissen, Tücher und Pluderhosen für den Eigenbedarf und später für Touristen. Heute kommt das zu bestickende Material u. a. aus Mailand. Es handelt sich um z.B. um hüfttiefe z.Zt. modische Jeanshosen, Tops, durchsichtige Blusen usw.. Alles Kleidungsstücke, die eine Frau aus Siwa nie und nimmer tragen würde. Für manche extravagante Jeans brauch eine Stickerin schon mal 2-3 Tage.
Ich könnte mir auch vorstellen, das man in der „Mashghal“ so heißt der Betrieb, ggf. Dinge kaufen kann. Einfach mal nachfragen. Siwastickerei ist sein je her bekannt.

Das „moderne“ Siwa liegt inmitten dicht bewachsener Dattelpalmgärten, Obstbaum- und Olivenhainen, warmen Süßwasserquellen und Salzseen.

Sehenswert sollen u. a. die Gräber am Gebel Mawta aus der 26. Dynastie und ein Orakeltempel sein. Wer Berge mag, kann auf den „Djebel Dakrour“ kraxeln. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über die Palmenhaine, zahlreichen Seen und das „Dünengebirge“ des Sandmeeres. In vielen Reiseführern wird die „Sonnenquelle“, auch das Bad der Kleopatra`s genannt, erwähnt. Ein großes kreisrundes Becken in dem man theoretisch baden könnte. Da die Quelle aber an der Verbindungsstraße zu einem Nachbardorf liegt ist es eher ungünstig wenn Touristen dort in Badesachen rumhüpfen. Zum anderen soll sie inzwischen stark vermoost sein.
Im Umkreis von rund einem km Entfernung findet man die eher enttäuschenden Überreste des Tempels "Umm Ebeida", der zu ehren des Gottes Amun von einem Pharao erbaut wurde.
Noch ein beliebtes Ausflugsziel ist die Insel Fatnas, im Salzsee Birket Siwa, oder auch Siwa-See. Das Land ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Inmitten von Palmen, hat man diese Quelle eingemauert.
Wer Ausflüge zu den über 300 Quellen und in die Umgebung machen will kann sich ein Fahrrad oder besser „ÄgyptischenDrahtesel“ oder einen s.g. „Karussahs" – eine einachsigen Esel- und Pferdekarren mieten. Diese sind mit alten Autoreifen ausgestattet und hoppeln über die oft welligen Straßen. Sicher nichts für empfindliche Bandscheiben. Taxen gibt es meines Wissens (noch) nicht.
Wer nach Siwa kommt, kann aber inzwischen unter rund 10 Hotels wählen, wie zum Beispiel das „Hotel Amoun“. Welches mit einem Kurhotel zu vergleichen ist. Behandelt wird u.a. Rheumatismus und Arthritis mit heißem Sand. „Sandbaden“ schein im gesamten Land ein neuer Trend zu sein, auch in Siwa ist ein neues Kurzentrum angedacht. Im „Cleopatra Hotel“ bekommt man ein Doppelzimmer mit Bad, ohne Frühstück für 20 LE und eine Bungalow-Luxuxsuite: mit Fernsehen, Aircondition, Badezimmer und Balkon für 120 LE, das sind mal gerade 16 €.

Wenn man dran denkt, wo man sich befindet, kann man wunderbar shoppen und die Seele baumeln lassen. Es gibt herrliche traditionelle Kleider, incl. Kopfschmuck mit antiken Münzen, Teppiche, Körbe usw.. Alles was die Siwaner u. a. nicht mehr brauchen, wird an Touristen verscherbelt. Wer Silberschmuck mag, der sollte die Augen offen halten. Die Siwaner finden Silber nicht mehr „Zeitgemäß“. Die SiwanerFrau von heute bevorzugt Goldschmuck.

Wer von Siwa aus, in südlicher Richtung, zur ca. 410 km entfernten Oase Bahariya will, sollte sich erkundigen ob das so einfach möglich ist. Nicht, dass das Militär euch in der Wüste abfängt und zurück bringt. Viele (Weiterfahrten) gehen nur mit behördlicher Genehmigung, auch wenn die Strecke seit Anfang der Neuziger Jahre für Privatpersonen frei gegeben wurde.

als nächstes "reise" ich evtl. in die Oase Bahariya Wink
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Desertrose




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BeitragVerfasst am: 24.07.2008, 13:53    Titel:

Vor ein paar Tage habe ich ein sehr schönen Bericht über die Oase Siwa und Umgebung bei Arte gesehen.

Vielleicht hat ihn einer von Euch auch gesehen!

Hat mir sehr gefallen Very Happy

Eine richtige Ruhestätte jenseits des Touristentrubels. Smile

Steht jetzt auch auf meiner Liste Wink

LG, Dessertrose
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maherba




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BeitragVerfasst am: 24.07.2008, 14:02    Titel:

Jaaaaaaaaaaa, das war super schön, wer es verpasst hat, der bekommt noch 2x eine Chance.

Wiederholungen :

Freitag 25.07.2008 um 12:00
und
Samstag 26.07.2008 um 15:30


Wieder auf arte
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Zuletzt bearbeitet von maherba am 10.09.2008, 17:20, insgesamt 3-mal bearbeitet
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daniel_k

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BeitragVerfasst am: 24.07.2008, 14:04    Titel:

na dann wieder ein paar Eindrücke eines Urlaubsvideos aus der Oase Siwa.


Link

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Cleo




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BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 11:41    Titel:

hallo,

ich fahre am 6.11. wieder 14 Tage nach Luxor.
Da habe ich vor mit anderen Freunden eine 3-tägige Oasentour zu machen.
Wir fahren die Oasen Dachla und Charga an.

Werde dann viele Bilder mitbringen und einstellen(wenn erwünscht).

Gruß

cleo
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maherba




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BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 12:04    Titel:

Cleo hat Folgendes geschrieben:

Werde dann viele Bilder mitbringen und einstellen(wenn erwünscht).

Gruß cleo


Aber immer - liebe Cleo!! Very Happy
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Cleo




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BeitragVerfasst am: 22.11.2008, 18:17    Titel:

hallo,

bin leider aus meinem Luxor Urlaub zurück.
Es war wie immer einfach wunderbar.

Habe auch die beiden Oasen Charga und Dachla besucht.
Man stellt sich ja unter Oasen vor.
Palmen viel Grünland und Brunnen, so irgendwie romantisch.!!

Aber ich war überrascht.Das sind ja richtige riesige Städt dort und man fühlt sich überhaupt nicht als ob man in einer Oase ist.

Aber die wichtigsten alten Sehenswürdigkeiten waren super.

Aber das schönste war ein 2-stündiger Ritt auf Kamelen durch die Wüste.
Ringsrum nur Wüste und wir auf den Kamelen. Das war ein tolles Erlebnis.
Dann haben wir den abend bei Beduinen verbracht mit grillen,gemütlich beisammensitzen, Musik und Tanz.

Das wollte ich nur kurz sagen zu den Oasen.

Gruß

Cleo
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