... dass keine Ehefrau meiner ägyptischen (durchaus zahlreichen) Freunde einer beruflichen Beschäftigung nachgehen durfte (konnte).
Wobei aber auch gesagt werden muss, dass sehr viele Frauen das gar nicht wollen. Sie sind zufrieden mit ihrer Situation, dass sie zu Hause sitzen und mit ihren Nachbarinnen quatschen können.
Ich habe es mehrmals erlebt, wie der Mann der Frau einen Job organisiert hat, und diese sich dabei absichtlich so dämlich angestellt hat, dass sie zwei Tage später wieder zu Hause sitzen durfte.
Ist übrigens auch noch bei vielen jungen Frauen der Fall: Sie wollen heiraten, Kinder bekommen und sich ums Haus kümmern. Mehr nicht.
Alter Hut auch bei uns, kennt jeder Mitarbeiter vom Arbeitsamt:
Job nachweisen, Kandidat soll sich vorstellen, kommt morgens 08:00 dort an, hat schon 1,8 Promille Alk. Nix mit Job, also nach Hause, Sofa, Dumm-TV gucken, Hartz IV kommt weiterhin, noch ein Kind zeugen bringt noch mehr Geld rein ... Alles in summa nennt sich bei uns Sozialstaat. _________________ La Sirene Hotel in Nuweiba - vieles neu macht der April! Bald mit neuer Tauchbasisleitung.
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kritisch55 hat Folgendes geschrieben:
Alter Hut auch bei uns, kennt jeder Mitarbeiter vom Arbeitsamt:
Job nachweisen, Kandidat soll sich vorstellen, kommt morgens 08:00 dort an, hat schon 1,8 Promille Alk. Nix mit Job, also nach Hause, Sofa, Dumm-TV gucken, Hartz IV kommt weiterhin, noch ein Kind zeugen bringt noch mehr Geld rein ... Alles in summa nennt sich bei uns Sozialstaat.
Mal abgesehen von deiner mal wieder pauschalen Vorverurteilungen aller Arbeitslosen, finde ich den Vergleich zwischen einen von dir genannten alkoholisierten Mitteleuropäers mit eine Frau und Mutter in Ägypten schon etwas fragwürdig.
Welchen Zusammenhang du da herstellst erklärst du ja leider nicht.
Sind das die von dir genannten kritischen Berichte die du unbedingt in einem Forum über Ägypten loswerden möchtest und auch als unbedingt notwendig empfindest.
Bei manchen Beiträgen habe ich ehrlich gesagt so meine Zweifel.
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Ohne Mubarak ist Ägypten kaum wiederzuerkennen
Die "Revolution der Jugend" hat Ägypten stark verändert. Im berüchtigten Kairoer Straßenverkehr etwa hat Höflichkeit die Wut verdrängt. ......
....Damit es noch schöner wird, hat sich unter den Nilbewohnern ein Putzfimmel breitgemacht. Überall ziehen Jugendliche in Gruppen durch die Straßen, fegen Müll zusammen, säubern die Plätze, streichen Bordkanten und Mittelstreifen der Fahrbahnen. Fröhlich sitzen sie anschließend am Straßenrand, Jungen und Mädchen zusammen, rauchen, trinken Tee. ...
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Das Gespenst der Gegenrevolution geht um
Eigentlich möchte das regierende Militär keine Großaufmärsche mehr sehen. Dennoch wollten auch an diesem Freitag Zehntausende Ägypter und Ägypterinnen mit ihrer Präsenz auf dem Tahrir-Platz zeigen, dass noch nicht alle Forderungen der Revolution erfüllt sind. Umso mehr als seit Tagen das Wort Gegenrevolution die Runde macht. ... Quelle und mehr
Armee entschuldigt sich für Zusammenstöße in Kairo
Die ägyptische Armee hat sich für eine vermutlich unbeabsichtigte Auseinandersetzung mit Demonstranten in Kairo öffentlich entschuldigt. Die Armeeführung veröffentlichte am Samstag eine Entschuldigung und versprach, dies werde sich nicht wiederholen. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo war es am frühen Samstag zu Zusammenstößen zwischen Soldaten und Demonstranten gekommen. Der Militärrat sprach von "unbeabsichtigten Spannungen" zwischen der Militärpolizei und den "Söhnen der Revolution". ..Quelle und mehr _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
Ägypter zweifeln an Absichten der Übergangsregierung
Seit zwei Wochen ist Mubarak nicht mehr an der Macht, doch die Proteste in Ägypten gehen weiter. Die Demonstranten haben offenbar sehr unterschiedliche Anliegen - ihnen gemeinsam ist aber der Zweifel an den Demokratie-Absichten der Übergangsregierung.
bereits bekannte Vorgeschichte:
SPIEGEL ONLINE: Seit Tagen wird vor Ihrer Behörde demonstriert. Einige Archäologiestudenten fordern Ihren Rücktritt, weil Sie dem alten Regime zu nahe gestanden haben sollen. Ist das ein berechtigter Vorwurf?
Hawass: Hören Sie, diese jungen Leute demonstrieren aus einem einzigen Grund: Weil sie einen Job wollen! Nichts weiter. Tausende von jungen Archäologen in diesem Land sind arbeitslos. Wir haben viel zu viele Fakultäten, in denen am laufenden Band neue Archäologen und Ägyptologen produziert werden, viel mehr als gebraucht werden. Jetzt sehen diese Leute eine Chance, lautstark zu demonstrieren.
News:
Hawass sitzt nun wieder fester auf seinem Stuhl, denn er wurde in das neue Amt eines
"Minister of State for Antiquities Affairs" berufen.
Die ägyptische Altertümerverwaltung (SCA) ist anscheinend Geschichte, wie AhramOnline in einem Nebensatz berichtet ("...the ministry, formerly known as the Supreme Council of Antiquities,...").
Hawass traf sich zudem mit einigen Studenten, die noch Tage zuvor vor seinem Büro demonstriert hatten. Laut AhramOnline betonten die Studenten, sie hätten nur aufgrund der fehlenden Informationen wie die frühere SCA Jobs schaffen wolle, protestiert.
Hawass versprach ihnen neue Arbeitsstellen, angefangen mit einem 5-monatigen Vertrag für 900 Archäologen und Restauratoren, die eine bezahlte Weiterbildung erhalten sollen.Quelle
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Maherba - WENN !! sich dieser "Reinlichkeitsfimmel" in naher Zukunft auf ganz Ägypten überträgt, dann : Alle Achtung - super
Khadija - das bedeutet aber widerum, dass es ausländische Archäologen/Ägyptologen in Zukunft nicht mehr so leicht haben, in Äg. Grabungslizenzen zu bekommen ( ausgenommen Z.H.`s Spezies aus Übersee, die in seiner Milchsuppe schwimmen ).
Das Aus der SCA bedeutet aber auch, vermutl. Auflösung sämtlicher Einrichtungen , die im Antiquarbereich bisher aufgeteilt waren, und somit hat Z.H. das absolute Regime über die Altertümer , deren Veröffentlichung , Verwaltung , Eintrittspreise usw. - FLO _________________ privater Travel - Agent für antike Stätten in Ägypten
Stichwort Eintrittspreise. Hier und in anderen Bereichen wird mit drastischen Veränderungen zu rechnen sein. Mit Sicherheit nicht zu unserem Vorteil! Die Reiseveranstalter und Airlines haben (teilweise) ihre Preise in schwindelerregende Höhe geschraubt - der Rest wird nachziehen.
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