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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Ägyptischer Film prangert Misshandlungen durch Polizisten an - Schockierende Einblicke für Kinobesucher
Brutal schlagen Polizisten auf eine Gruppe Demonstranten ein, die für Demokratie kämpfen. Ein wütender Mob stürmt eine Polizeiwache. Mit Szenen wie diesen wurde der Film «Heja Fawda» (Chaos) in Ägypten binnen weniger Wochen zum Kassenschlager. Grund ist die schonungslose Darstellung realer Gegebenheiten: «Chaos» erzählt die Geschichte eines korrupten ägyptischen Polizisten, Hatem, der seine Gefangenen mit Schlägen und Elektroschocks foltert und eine Nachbarin vergewaltigt.
Chaos ist zwar nicht der erste ägyptische Film, der Folter thematisiert - aber der erste, der so offen damit umgeht und sogar Originalaufnahmen zeigt. «Ägyptens Anti-Ägypten-Kino», kommentierte die regierungsnahe Zeitung «Rose al Jussef». Kritik, dass der Film zum Aufstand aufrufe, weisen seine Produzenten Jussef Tschahine und Chaled Jussef aber zurück. «Meine Filme rufen nicht zum Chaos auf, sie warnen davor», sagt Jussef. Zudem thematisiere «Heja Fawda» nicht in erster Linie Folter, sondern vor allem Unterdrückung sowie Korruption in den Behörden.
Binnen eines Monats spielte «Chaos» in den ägyptischen Kinos umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro ein - mehr als jeder von Tschahines bisherigen 30 Filmen während ihrer ganzen Laufzeit. Beim Internationalen Filmfestival von Venedig im vergangenen Jahr war «Chaos» der erste ägyptische Beitrag im Wettbewerb um den Goldenen Löwen seit 25 Jahren.
Schon länger schwelt in Ägypten Unzufriedenheit wegen der Politik von Präsident Husni Mubarak. Seit 2005 kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Regierung. Zahlreiche Aktivisten und Dutzende Mitglieder der oppositionellen Muslimbruderschaft wurden verhaftet.
Dennoch sind viele Ägypter schockiert über die schonungslosen Einblicke, die «Chaos» ihnen jetzt bietet. «Ich wusste nicht, dass in unseren Polizeiwachen und Gefängnissen ganz normale Leute auf diese Art und Weise gefoltert werden», sagt die 25-jährige Amal Saki, nachdem sie den Film gesehen hat. «Ich dachte, sie würden nur Terroristen foltern.....
Quelle _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Aegypten Urlauber
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