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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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................ Frauenfreund Mohammed
Zumindest der Religionsstifter Mohammed war kein Feind, sondern ein ausgesprochener Freund der Frauen, die er aus den Fesseln der damaligen arabischen Stammesgesellschaft befreite. Viele Koran-Suren sprechen von der Gleichheit der Geschlechter. Regelungen wie die, dass die Frau zumindest die Hälfte dessen erben sollte, was einem männlichen Erben zustand, dass sie vor Gericht als Zeuge auftreten durfte und als rechstfähig galt, waren in der spätantiken arabischen Stammeswelt unerhört.
Denn vor den Reformen Mohammeds im 7. Jahrhundert galt die Frau auf der arabischen Halbinsel nur als ein Ding, das vom Vater an den Ehemann verkauft wurde. Auch von einem metaphysischen Standpunkt her ist die Frau dem Mann im Koran gleichgestellt. So fehlt etwa die christliche Vorstellung von der weiblichen Ursünde - Adam und Eva tragen gleichermaßen Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies. ............
Quelle und mehr _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Aegypten Urlauber
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dahabni
Anmeldedatum: 18.02.2009 Beiträge: 139 Wohnort: Berlin
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Folgenden Abschnitt des Artikels (den ich überaus lesenswert, informativ und gut recherchiert finde) kann ich nur unterschreiben beziehungsweise nur stumm vor mich hin grinsend, nickend bestätigen:
" Die Depressionen und Deformationen, die die Beschränkung der Frau auf ihre Rolle als Mutter und Gebärerin hervorbringen, hat die inzwischen verstorbene ägyptische Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Alifa Rifaat in ihren Romanen und Kurzgeschichten beschrieben. Sie zeigt, dass aber auch Frauen nicht ganz unschuldig sind an der Fortführung eingefahrener Muster: Söhne werden oft genug so mit Liebe überhäuft und eifersüchtig bewacht - noch nach ihrer Eheschließung - dass diese eine reife Beziehung zur eigenen Gattin schwer entwickeln können. Töchter hingegen werden nicht selten aus einer Mischung aus Frust und Neid in dieselbe Rolle gedrängt, unter der die Mutter selbst zu leiden hat. Ein Teufelskreis. "
Sehr treffend und absolut wahr beschrieben. Zuviel (vermeintliche) Liebe auf der einen Seite und zu wenig auf der anderen.
Oder so, wie ich es in meiner Familie erlebe: Zuviel Geklammere an die "geliebten, einzigartigen, wunderbaren Söhne", um dann die Hand aufzuhalten und zu wenig Solidarität und Verständis für die vermeintlich zweitrangigen oder sekundär "nützlichen" Töchter, da die ja meist nicht ausgenommen und ausgenutzt werden können, da kein eigenes Einkommen.
Eben eine Welt für sich. Danke für das Einstellen dieses Artikels.
Gruß |
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