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Aufstand in Ägypten - Tag des Ultimatums
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Babutzi




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Beiträge: 912

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 15:54    Titel:

Der Artikel im Spiegel zeigt doch so etwas wie Hoffnung. Außerdem sind die Leute, die dort unten investieren, durchaus der Meinung, dass nur ein Regimewechsel eine weitere Entwicklung möglich machen wird.

Hohe Auslandsschulden sollten kein Problem sein. Der IWF hat in den letzten Jahren vielen Ländern die Schulden ganz oder teilweise erlassen. Die Hoffnung auf neue Absatzmärkte macht manches möglich.

Gut ausgebildete Ägypter, die in den letzten Jahren im Ausland gearbeitet haben, kommen evtl. zurück, um am Aufbau des eigenen Landes mitzuarbeiten.

Eine Haltung wie Homar sie zeigt, hat in Ägypten hoffentlich niemand.
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Verfasst am:     Titel: Urlaubsangebote

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Homar




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Beiträge: 453

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:14    Titel:

Ich hoffe, ich werde hier nicht missverstanden. Ich will nur die ungerechtfertigte Euphorie ein wenig bremsen. Ich bin guter Hoffnung, dass es mit dem Land aufwärts geht. Aber das geht nicht von heute auf morgen, auch nicht in 5 Jahren.

Und genau darin liegt die Gefahr: Alle denken, dass sich innert kürzester Zeit die Situation verbessern wird. Offenbar auch hier im Forum. Aber mit diesem falschen Optimismus ist niemandem gedient. Wenn die Leute erst mal merken, dass es nicht so leicht ist, wie sie es sich jetzt erhoffen, ist der Teufel los im Land der Sonne.
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Babutzi




Anmeldedatum: 24.07.2009
Beiträge: 912

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:25    Titel:

Das einzige, was weiterhilft, ist die Hoffnung, dass es besser wird. Wenn die fehlt, können sie den Deckel zumachen.

Pausenlos auf den gleichen Ansichten herumreiten macht überhaupt nichts besser. Die Zeit, die es braucht, um eine vernünfige industrielle Basis aufzubauen, wird zwischen 5 und 15 Jahren angegeben. Eine dieser Angaben heute zu kritisieren, ist völlig überflüssig.

Es bedarf einer gewaltigen Anstrengung, nicht nur der Ägypter, sondern aller Beteiligten.

Wenn halbwegs vernünftige Löhne gezahlt werden, hilft das, einen Absatzmarkt aufzubauen. Allein die Aussicht darauf, wird viele Investoren anlocken.

Und außerdem bin ich der festen Ansicht, dass Ägypten als Pufferstaat zu Israel ganz besonders von den westlichen Staaten unterstützt wird. Diese polit-geografische Lage ist einzigartig und extrem wichtig, um nicht den ganzen nahen Osten brennen zu lassen. Das werden sich einige Staaten richtig Geld kosten lassen. Und erst in Zukunft besteht doch die Chance, dass das Geld auch tatsächlich sinnvoll investiert wird und nicht in den Taschen einiger verschwindet.

Dass die Situation nicht morgen mit einem Fingerschnips gut ist, wissen wir alle. Aber Ägyptens Chancen auf großzügige Unterstützung ist besser, als die der meisten anderen Staaten im nahen Osten oder Maghreb.
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kritisch55




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Beiträge: 637

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:27    Titel:

maherba hat Folgendes geschrieben:
Die Revolte in Ägypten trifft die Wirtschaft hart. In den wenigen Fabriken des Landes steht die Produktion still, deutsche Firmen holen ihre Mitarbeiter nach Hause. Dabei sind die Probleme ohnehin schon groß: Der ganzen Region fehlt die industrielle Basis.


Auch wenn dies nur ein Randthema ist - du sprichst es an. Die Crux ist, dass es wohl in ganz Ägypten nicht mal ansatzweise so etwas wie Lehrberufe in unserem Sinne gibt!

Nur wenige (nichtägyptische und renommierte) Hotelkonzerne haben so etwas wie Hotelfachschulen für ihre Mitarbeiter installiert.
Aus dem einfachen Fischersohn wird ohne jegliche Ausbildung ein Tauchbootskipper.
Wer Schaufel oder Kelle besitzt, ist Bauarbeiter, wer rote von grünen Kabeln unterscheiden kann, wird Elektriker, wer mit der Elektrode rumbraten will, ist Schweißer. Zu viele Leute versuchen, eine Schraube mit dem Hammer in Holz zu versenken.
Und warum braucht ein Ladenbesitzer einen Taschenrechner, um 10 LE minus drei Flaschen Wasser je 2 LE = 4 LE Rückgeld auszurechnen?

Da ist es gar nicht verwunderlich, wenn Ägypten bestenfalls Produkte auf niedrigster Fertigungsstufe herstellen und verkaufen kann, aber seine Außenwirtschaftsbilanz zunehmend mit höochwertigen Importen belastet.

@ homar

Ich stimme dir zu 100 % zu. Ägypten sollte sich mal fragen, wie es eine Bevölkerungsverdopplung von 1980 bis heute wirtschaftlich und mit Zukunft für die Menschen auffangen will, denn der Zuwachs geht voll auf das Heer der Armen, Ungebildeten, Slumbewohner, Nichtgelernten. Die oberen 10 % des Landes sind längst bei maximal zwei Kindern je Ehe angekommen, viele hochgebildete Frauen finden keinen Mann, weil viele Männer lieber eine "dumme Nuss" haben wollen, um weiterhin auf Macho zu machen.

@ babutzi

Welchen Grund hätte ein in Deutschland oder England arbeitender qualifizierter Arzt zur Rückkehr in ein Land, wo er als angestellter Fachmann 150 Euro im Monat verdient (was der herumlungernde Wagenschubser auf den Touristenairports steuerfrei in einer Woche einsackt)? Aus allen afrikanischen Ländern wandern Akademiker dahin ab, wo ihre Arbeit honoriert wird, und werden sich hüten zurückzukommen.
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La Sirene Hotel in Nuweiba - vieles neu macht der April! Bald mit neuer Tauchbasisleitung.
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Babutzi




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Beiträge: 912

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:32    Titel:

@ babutzi

Welchen Grund hätte ein in Deutschland oder England arbeitender qualifizierter Arzt zur Rückkehr in ein Land, wo er als angestellter Fachmann 150 Euro im Monat verdient (was der herumlungernde Wagenschubser auf den Touristenairports steuerfrei in einer Woche einsackt)? Aus allen afrikanischen Ländern wandern Akademiker dahin ab, wo ihre Arbeit honoriert wird, und werden sich hüten zurückzukommen.


Ich hoffe, Du hast Unrecht. Erstens werden sich die Löhne dort hoffentlich entwickeln. Und zweitens habe ich bei vielen Ägyptern eine Solidarität gesehen, die uns wahrscheinlich abhanden gekommen ist. Und drittens werden es wohl viele als Herausforderung ansehen, beim Aufbau des eigenen Landes mitzuarbeiten.

Sorry, das mit dem Zitieren habe ich immer noch nicht raus.
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flori




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:37    Titel:

sicherlich wird sich der Aufschwung an den Touristenhochburgen wie z.B. am Roten Meer schneller ergeben, da die Region weitaus weniger betroffen ist - kommen die Touris, rollt auch der Rubel wieder, Jobs sind da usw.
Aber es gibt auch die ärmeren Dörfer in der Nilregion, die den Tourismus nicht haben, da sieht die Sache dann doch etwas anders aus, dort wird es wesentlich länger dauern bis die Infrastruktur sich durchsetzt, dto auch das Arbeitsangebot wird sehr lange dauern bis eine Grossflächendeckende Arbeitslosigkeit beendet sein wird. Wie das von statten gehen soll kann ich mir allerdings im Moment auch noch nicht vorstellen, denn schliesslich sind ca 89% der Landesfläche unwirtliche
Wüste - und da ist es schon möglich, dass sich dies über Jahrzehnte hinziehen wird.
Die Metropolen selbst haben da ja andere Möglichkeiten was Industrie / Im- und Export usw angeht, da hier eine gewisse Grundbasis immer noch vorhanden ist, welche auf dem Land erst erschaffen werden muss , sofern überhaupt möglich.
Das Land selbst ist wirtschaftlich nicht zerstört - es hat den Aufschwung schlichtweg vor ettlichen Jahren verpasst, und das ist weitgehendst der momentanen Regierung zu verdanken ( auch teils deshalb, weil Gelder zweckentfremdet wurden, zu welchem Zweck auch immer !! ).
Finanzielle Hilfen aus dem Ausland sollten also nicht nur in den Tourismus gesteckt werden, sondern das Ganze sollte systematisch eingesetzt werden, auch dort wo der Aufschwung am längsten und schwierigsten sein wird - FLO
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Homar




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Beiträge: 453

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 16:57    Titel:

Babutzi hat Folgendes geschrieben:
Sorry, das mit dem Zitieren habe ich immer noch nicht raus.


Einfach den kompletten Text markieren, den du zitieren willst. Und dann oben auf die Schaltfläche "Quote" drücken. Der ziiterte Text muss schlussendlich zwischen

Code:
[quote]


und

Code:
[/quote]


stehen.
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Babutzi




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Beiträge: 912

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:06    Titel:

Danke. Probier ich das nächste Mal aus.
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maherba




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Wohnort: mal hier - mal da

BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:07    Titel:

kritisch55 hat Folgendes geschrieben:

Auch wenn dies nur ein Randthema ist - du sprichst es an. Die Crux ist, dass es wohl in ganz Ägypten nicht mal ansatzweise so etwas wie Lehrberufe in unserem Sinne gibt!


Ich spreche gar nichts an, von mir kam nur den Hinweis auf einen Artikel!!

Zitat:
Nur wenige (nichtägyptische und renommierte) Hotelkonzerne haben so etwas wie Hotelfachschulen für ihre Mitarbeiter installiert.
Aus dem einfachen Fischersohn wird ohne jegliche Ausbildung ein Tauchbootskipper.
Wer Schaufel oder Kelle besitzt, ist Bauarbeiter, wer rote von grünen Kabeln unterscheiden kann, wird Elektriker, wer mit der Elektrode rumbraten will, ist Schweißer. Zu viele Leute versuchen, eine Schraube mit dem Hammer in Holz zu versenken.
Und warum braucht ein Ladenbesitzer einen Taschenrechner, um 10 LE minus drei Flaschen Wasser je 2 LE = 4 LE Rückgeld auszurechnen?


Warum schreibst du immer und immer wieder das Selbe. Dein Oberlehrergehabe ist absolut nicht der Nabel der Welt.
Wann kommt das endlich mal bei dir an. Diese Sätze haben wir hier schon zur genüge gelesen. Sie sind immer negativ.

Ich stimme Homar auch zu, wenn er schreibt: .. bin guter Hoffnung, dass es mit dem Land aufwärts geht. Aber das geht nicht von heute auf morgen, auch nicht in 5 Jahren.

Das allein liegt m. E. schon in der Natur der Sache.

Aber es ist zu hoffen, dass sich in den Menschen - nach diesen fünf Jahren sowas wie Sicherheit und Hoffnung verfestigt hat. Das das was war in den Hintergrund tritt.
Jetzt haben Menschen die Möglichkeit auch mal was laut zusagen. Früher mussten sie Angst haben, dass einer sie in die Pfanne haut.

Der Ägypter ist lange nicht so dumm wie mache immer wieder schreiben oder denken.

kritisch55 hat Folgendes geschrieben:
....weil viele Männer lieber eine "dumme Nuss" haben wollen, um weiterhin auf Macho zu machen.


Schon wieder die alte ober Macholeier Rolling Eyes

Zitat:
Welchen Grund hätte ein in Deutschland oder England arbeitender qualifizierter Arzt zur Rückkehr in ein Land, ..


Oh doch, die gibt es, du kennst nur keinen und du kennst Ägypter nicht wirklich. Sobald es sich stabilisiert hat gehen welche zurück.
Ein Unikumpel meine Sohnes studierte hier Wirtschaftsinformatik, für ihn war von vorherein klar, dass er mit dem Wissen das er sich hier aneignen durfte - seinem Land helfen will. Sowas hat u.a. mit Ehre zutun. Google mal, das hilft auch in den schwierigsten Fällen.


So, nun freu ich mich auf meine drei VerwarnungspunktePunkt Very Happy
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Ganz liebe Grüße

und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
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Papürus




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:22    Titel:

Natürlich wird sich in Ägypten nichts über Nacht ändern. Aber das intellektuelle Getue des Westens kann einen schon erschrecken.
Die Ägypter sind nicht dümmer oder klüger als die Menschen in anderen Staaten. Sie hatten bisher nur nicht die Chancen wie wir sie haben.

Ich bewundere ihre trotz allem recht positive Einstellung und ihren Einfallsreichtum in alltäglichen Dingen.

Ob ein Wandel nun 5 Tage, Wochen, Jahre oder Jahrzehnte dauert ist doch zweitrangig. Hauptsache man lässt ihn wirklich zu.
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kritisch55




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:25    Titel:

Babutzi hat Folgendes geschrieben:
Ich hoffe, Du hast Unrecht. Erstens werden sich die Löhne dort hoffentlich entwickeln. Und zweitens habe ich bei vielen Ägyptern eine Solidarität gesehen, die uns wahrscheinlich abhanden gekommen ist. Und drittens werden es wohl viele als Herausforderung ansehen, beim Aufbau des eigenen Landes mitzuarbeiten.


Wie sollen sich dort bei geringer Produktivität und vor allem geringschwelligem Fertigungskönnen Löhne nach oben entwickeln?

Die fehlende sogenannte Solidarität erklärt sich aus miesen Einkommensaussichten. Seit mindestens 30 Jahren schicken diverse afrikanische Staaten begabte Leute nach Europa zum Medizinstudium, die hier teilweise tolle Leistungen zeigen. Die gehen dann aber nicht wieder zurück, wo ihr Können nicht honoriert wird, sondern finden hochdotierte Jobs in europäischen Kliniken.
Um Arzt für Ägypter zu sein, braucht es schon eine Menge Idealismus. Hotelarzt sein (20 Euro für Hallo, Blutdruck messen und nen Blister Antinal berechnen) ist dagegen eine Goldgrube.

@ flori

Viele Millionen Fremdgelder aus dem Ausland wurden in Projekte investiert, um den einfachen Ägypter von exzessiver Nachwuchsproduktion abzuhalten - was Grundübel Nr. 1 ist. Alle Projekte wurden als final gescheitert beendet.

Und anders als so einige ostasiatische Staaten hat es Ägypten nicht geschafft, aus milliardenschweren und sogar kontrollierten Hiilfen einen wirtschaftlichen Aufschwung zu entwickeln. Daran sind primär nicht die Politiker Schuld, sondern dort fest verankerte Mentalitäten.

Beispielsweise könnte in einem Land, in dem ganz viele Leute immer oder aktuell wenig zu tun haben, viel durch Einsammeln von allgegenwärtigem Müll bewirkt werden (und sei es nur eine Beschäftigungstherapie), aber ebenso wie bei uns sind die regionalen Viertel mit dem geringsten Beschäftigungs- und Einkommensniveau auch die schmutzigsten Viertel.
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dahabni




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:26    Titel:

@ maherba: Ich glaube nicht, dass du 3 Zähler kassierst. Wofür denn? Ich kann nix Beleidigendes und Verletzendes Lesen. Wer hier was schreibt, muss auch drauf gefasst sein, dass es dafür Kloppe geben kann.

Wie alle hier hoffe ich auf POSITIVE Veränderungen im Land. Im System allgemein und in den Köpfen. Grundsätzlich muss sich das ägyptische Volk einer fast unmöglich großen Aufgabe gegenüber sehen. ES MÜSSTE SOOOOOVIEL REFORMIERT WERDEN.. bleibt offen, was davon und wann in Angriff genommen werden kann.

Korruption ist hier das Stichwort.. Weiß Gott, wie die unterbunden werden kann..

Lasst uns beten, dass die großen Hoffnungen nicht enttäuscht werden..
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dahabni




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:39    Titel:

Man, ich bin auch zu blöd, die Zitierfunktion zu benutzen.. egal..

kritisch schreibt:

"Viele Millionen Fremdgelder aus dem Ausland wurden in Projekte investiert, um den einfachen Ägypter von exzessiver Nachwuchsproduktion abzuhalten - was Grundübel Nr. 1 ist. Alle Projekte wurden als final gescheitert beendet."

Meiner Meinung nach scheint das Grundübel (zumindest in meinem Umfeld) Nummer eins der letzten 5 Jahre das nichtvorhandene Geld zu sein. Geld, um überhaupt heiraten zu können. Die meisten in meinem Umfeld haben die 30 geknackt und brauchen an Heirat nicht zu denken: Es fehlt das Geld und somit die Möglichkeit auf Nachkommen.

Grundsätzlich würde ich die Freunde meines Mannes schon in die "Unterschicht" einordnen, doch die, die Glück hatten oder sich in Schulden gestürzt haben, um sich eine Frau zu nehmen, wollen /haben grundsätzlich NUR 1-2 Kinder.

Der Gedanke, dass viele Kinder (vorzugsweise Jungen) auch viel Geld und Absicherung im Alter bedeuten, ist zwar noch vereinzelt vorhanden, aber im Großen und Ganzen, wird von den meisten eingesehen, dass Kinder JETZT viel kosten, wenn man ihnen eine gute Schulbildung ermöglichen will.

Natürlich habe ich auch Leute kennengelernt, die 10 Kinder hatten. Oh Schreck. Einsicht war da nicht vorhanden. Das die Pille nur 1 L.E. im Monat kostet, scheint egal oder unwichtig. Es müssen SÖHNE her. Viele Söhne bedeuten, für ungebildete und weltfremde FRAUEN, viele potenzielle Arbeitskräfte. Wie falsch manche doch denken können: Denn Arbeit ist eben nicht vorhanden.

Bleibt zu hoffen, dass sich auch bis in das letzte Kuhdorf herumspricht, dass es besser und erfolgversprechender ist, ein oder 2 Kinder gut zu fördern, als 10 ins Rennen zu schicken und keinen ins Ziel kommen zu sehen.

LG
[/quote]


Zuletzt bearbeitet von dahabni am 06.02.2011, 17:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Babutzi




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:39    Titel:

Amerika hat auch keine Lehrberufe bzw. Lehrlingsausbildungen wie Deutschland. Das hat sich bisher nicht schädlich ausgewirkt.

Ich kenne viele, die unseren Bürokratismus in diesem Bereich eher als hinderlich ansehen.

Außerdem hat K55 wirklich nichts Neues geschrieben. Diese Tiraden kommen immer und ewig, ganz egal welches Thema gerade dran ist.

Dass Ägypten momentan nicht gerade rosig dasteht, ist uns allen klar. Aber dieses Niedermachen einer ganzen Bevölkerung ist völlig daneben.

Außerdem könnt ihr sagen , was ihr wollt. Die werden es schaffen und dauere es noch so lang.
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flori




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BeitragVerfasst am: 06.02.2011, 17:40    Titel:

K55 - wäre es dann nicht sinnvoll wie bei uns für PET / Mehrwegflschen z.B Pfand zu verlangen, wobei auch zu zuliefernden wie Coca Cola z.B erstmal Flaschenreinigungsanlagen o.ä. installieren um dies möglich zu machen. ?
( dies wäre nur ein Teil der Müllvermeidung, es gibt sicherlich noch mehrere Varianten). - FLO
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